Kaum zu fassen: Am Sonntag verlor der Tabellenführer FC Nordkirchen mit Joachim Mrowiec (M.), hier gegen Kirchderne, in der Bezirksliga beim Schlusslicht BW Huckarde. © Jura Weitzel
Meinung

Dieses Spiel ist die allerletzte Warnung für den FC Nordkirchen gewesen

Am Sonntag verlor der FC Nordkirchen beim Tabellenvorletzten in Huckarde. Daraus musss der FC Nordkirchen möglichst schnell die richtigen Schlüsse ziehen, sonst wird es mit dem Aufstieg eng, findet unser Autor Nico Ebmeier.

Es war eine Leistung, die in dieser Form wohl wirklich überhaupt keiner vom FC Nordkirchen erwartet hatte. Die Offensiv-Abteilung war über weite Strecken komplett abgemeldet, die Defensive zeigte eklatante Schwächen auf.

Doch auch bei der berechtigten Kritik muss klar sein, dass der FCN am Sonntagnachmittag ganz sicher noch nichts verspielt hat.

Klar, aktuell bleibt die Plechaty-Elf nur Tabellenführer, weil Mengede noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat und auch der FC Roj könnte mit einem hohen Sieg am Spitzenreiter vorbeiziehen. Dennoch werden auch diese Teams mal patzen.

Roj beispielsweise hat gerade am vergangenen Wochenende Punkte beim Kellerkind Kemminghausen liegengelassen und auch Mengede wird sicher nicht alle verbleibenden Punkte holen. Trotzdem muss dieses Spiel in Huckarde eine Warnung sein – und zwar die allerletzte.

Schon in Schwerin sprachen Nordkirchentrainer und -Spieler von der Bremse zur vielleicht richtigen Zeit. In Huckarde war es nun aber schon das zweite schwache Auswärtsspiel in Serie. Der FCN muss langsam wieder das Gesicht des überragenden Sieges in Westerfilde oder generell das der ersten Ligawochen zeigen. Sonst ziehen die Konkurrenten bald vorbei.

Jetzt ist aber erstmal spielfrei und Mario Plechaty kann mit seinem Team analysieren, woran es zuletzt lag. Dann kommen Gegner wie Kemminghausen, Olfen, Mengede und Roj. Die Spiele, in denen es wirklich um alles geht.

Findet die Mannschaft in den kommenden zwei Wochen die richtigen Schüsse und kann an die Form der Vergangenheit wieder, ist der Tabellenführer sicherlich Aufstiegsfavorit Nummer Eins. Wenn nicht, wird es sehr, sehr eng.

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier

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