Herbern II-Trainer Daniel Heitmann bekommt im Sommer einen neuen spielenden Co-Trainer. © Verena Schafflick (A)
Fußball

5. Sommer-Wechsel der Klubs: SV Herbern II holt den neuen spielenden Co-Trainer vom FC Nordkirchen

Der SV Herbern II bekommt zur nächsten Saison einen neuen spielenden Co-Trainer. Es ist bereits der fünfte Spieler, der im Sommer vom FC Nordkirchen nach Herbern wechselt.

Es sei schon länger in der Mache gewesen, bestätigt Herberns Sportlicher Leiter Ludger Staar am Dienstag. Der SV Herbern II bekommt im Sommer einen neuen spielenden Co-Trainer. Er ist kein Unbekannter für die Herberner – und ein weiterer Verlust für den FC Nordkirchen.

Denn der SVH konnte Verteidiger Marian Tüns vom Bezirksligisten zurückholen. Tüns hat von der A-Jugend bis 2015 für die Herberner gespielt, unter anderem in der Westfalenliga. Im Winter 2015/16 wechselte er von der TSG Dülmen zum FC Nordkirchen. Hier spielt er in der ersten Mannschaft.

Damit holen die Herberner den fünften Spieler für die kommende Saison vom Aufstiegskandidaten für die Landesliga. Zuvor waren bereits die Wechsel von Thomas Eroglu, Tim Bröer, Daniel Krüger und Philipp Sandhowe verkündet worden.

Die Idee dazu kam von Staar selbst: „Wir haben ihn angefragt, ob er sich vorstellen könne, als spielender Co die zweite Mannschaft zu unterstützen. Die Idee hat ihm gefallen.“ Am Montag habe der 28-jährige Tüns den Nordkirchenern Bescheid gesagt, dass er den Verein im Sommer verlassen werde. Staar freut sich über die Verpflichtung des zwei Meter großen Defensivmanns: „Das ist als Trainer und als Spieler ein Riesengewinn für uns.“ Er sehe das auch als Wertschätzung für die zweite Mannschaft.

Marian Tüns, hier 2013 noch im Trikot von Herbern II, kommt zurück zum SVH. © Tina Nitsche © Tina Nitsche

Und für den Trainer von Herberns U23, Daniel Heitmann, bedeutet dies auch eine Entlastung, nachdem Simon Schwert die Position als Co-Trainer aus beruflichen Gründen niederlegen musste. „Das ist alleine doch viel Arbeit. Es war zwingend notwendig, weil auf Dauer wäre das keine gute Lösung gewesen.“ Seit Schwerts Pause haben Mirko Kortendiek und Kilian Höring Heitmann als Trainer unterstützt. Diese kamen aber nicht infrage, die Position als spielende Co-Trainer einzunehmen: „Ich wollte eigentlich jemanden von außerhalb der Mannschaft, der mit der Funktion einsteigt. Außerdem ist er dann nochmal die zwei, drei Jahre alter als die anderen.“

„Ich kenne Marian natürlich noch aus seiner Herberner Zeit, aber ich kenne ihn jetzt nicht super gut“, so Heitmann. Aus den Gesprächen und was er schon vorher über Marian Tüns gehört hat, habe er aber einen sehr guten Eindruck von ihm: „Ich bin zuversichtlich, dass das passt, sowohl menschlich als auch sportlich, das haben die Gespräche mit ihm eigentlich nur bestätigt.“

Sportlich werde er eine gute Hilfe sein, weil Tüns Heitmann als Co-Trainer unterstützt. „Hier kann er einiges einbringen, weil er mal höher gespielt hat und weil er mit seiner Qualität eine Bereicherung sein wird“, erklärt der Trainer von Herbern II.

Über die Autorin
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1993 in Werne geboren. Habe Geschichte und Religionswissenschaften an der Ruhr-Uni Bochum studiert. Seitdem ich 15 bin bei Lensing Media: Angefangen in der Lokalredaktion Werne, inzwischen fast nur noch als Freie Mitarbeiterin in der Stadtredaktion Dortmund.
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Verena Schafflick

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