Sythens Marvin Polczinski (l.) bleibt vom Pech verfolgt. © Jürgen Patzke
Fußball: Kreisliga A

Vom Pech verfolgt: Marvin Polczinski droht schon wieder eine längere Pause

Marvin Polczinski (23) bleibt der Pechvogel des TuS Sythen. Nachdem er zuletzt endlich wieder richtig fit und einsatzbereit war, droht ihm nun schon wieder ein längerer Ausfall.

Die bisherige Vorbereitung lief eigentlich ziemlich gut für den TuS Sythen und seinen Stürmer Marvin Polczinski. Der Kreisliga-A-Neuling überzeugte in vielen Testspielen vor allem mit seiner starken Offensive, spielte immer wieder mit vier Stürmern – auch Polczinski konnte nach einer langen Verletzungspause endlich wieder mitwirken. Doch nun gab es wieder einen Rückschlag.

Mit 0:6 verloren die Sythener in der vergangenen Woche gegen den SV Lippramsdorf. Für TuS-Trainer Dennis Schulz war es auch in der Höhe eine verdiente Niederlage. Ärgerlicher als das 0:6 war aber der erneute Ausfall des 23-jährigen Stürmers Polczinski. Bei einem Angriff seiner Mannschaft wurde ein langer Ball in seine Richtung gespielt, erzählt er. Im Sprint „bin ich dann unglücklich im Kunstrasen hängengeblieben“. Das Spiel war für ihn beendet.

Marvin Polczinski: „Ich bin einer, der immer positiv denkt“

Einige Tage später sieht es noch immer nicht allzu rosig aus. Eine genaue Diagnose stehe zwar noch aus, doch sein Arzt sei sich auf jeden Fall schon mal sicher, dass er einen Muskelfaserriss habe. Das würde einige Wochen Pause für Marvin Polczinski bedeuten. Damit könnte er sich aber sogar noch abfinden. „Ich hoffe, dass es beim Muskelfaserriss bleibt“, sagt er. Denn es könnte auch noch schlimmer kommen.

Sein Arzt konnte nämlich eines seiner Bänder im Oberschenkel bei der Untersuchung nicht ertasten. Womöglich weil sein Bein noch so angeschwollen war, sagt der Sythener. Womöglich jedoch auch, weil das Band nicht mehr dort ist, wo es eigentlich sein sollte. Am Mittwoch steht ein MRT-Termin in Marvin Polczinskis Kalender. Bis dahin kann er nur warten und auf das Beste hoffen.

Gerade erst hatte sich der Stürmer von einer langwierigen Schulterverletzung erholt. Ein Ligaspiel für die Sythener konnte er seit seinem Wechsel Anfang des Jahres – auch bedingt durch eine damals noch fehlende Spielerlaubnis aufgrund seines Wechsels – noch nicht machen. Auch wenn eine genaue Diagnose noch aussteht, ist aber eines schon klar: Den Saisonstart wird der Ex-Spieler von BW Lavesum und dem TuS Haltern am See definitiv verpassen.

Die Hoffnung, dass es aber „nur“ beim Muskelfaserriss bleibt, lebt noch. „Ich bin einer, der immer positiv denkt“, sagt Marvin Polczinski. Ob auch sein Band im Oberschenkel beschädigt ist, könne er nicht einschätzen. Er fühle selbst schon immer an seinem Oberschenkel nach dem „vermissten“ Band – in der Hoffnung, es endlich zu finden.

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Pascal Albert

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