Im vergangenen Sommer gab es einen großen Umbruch beim TuS Haltern. Für die kommende Spielzeit stehen bislang nur zwei Abgänge zu Buche. © Jürgen Patzke
Fußball: Oberliga

Viele Zu- und Abgänge bei der Konkurrenz: Was macht der TuS Haltern?

Bislang hat der TuS Haltern nur zwei Abgänge vermeldet. Hinter den Kulissen herrscht jedoch reger Betrieb, verrät Timo Ostdorf, der vor allem mit einem Aspekt bei Neuzugängen punkten möchte.

Auf der wichtigsten Position haben die Verantwortlichen des TuS Haltern am See bereits Planungssicherheit: Das Oberliga-Trainerteam bleibt. Auch zwei Sommer-Abgänge sind bereits bekannt. Verlängerungen oder Zugänge? Bislang Fehlanzeige. Die arbeiten laufen aber schon längst auf Hochtouren.

An Neujahr verlängerte der TuS den Vertrag mit Timo Ostdorf bis 2023, wenige Tage später folgte Co-Trainer Kornmaier, während Oliver Bautz ohnehin noch einen Vertrag bis zum kommenden Jahr besaß.

Die aktuelle Ungewissheit erschwert die Planungen

Mit Jan-Niklas Kaiser und Tim Forsmann verlassen den TuS im Sommer zwei Spieler, die auch in der Regionalliga-Saison zum Kader und im Falle von Forsmann auch zum erweiterten Stammpersonal gehörten.

Nachrichten über Spielerverlängerungen oder Neuzugänge für die kommende Spielzeit gab es aber noch nicht. Währenddessen gibt es bei manch anderem Oberligisten derartige Meldungen fast schon täglich.

Schermbeck hat bereits mit zehn Spielern verlängert, aber auch sechs Abgänge bekannt gegeben und Westfalia Herne verkündete neben Halterns Kaiser noch vier weitere Sommer-Transfers und einen Neuzugang, der direkt helfen kann. Bei Halterns Konkurrenten ist also viel los. Aber was macht der TuS?

„Unsere Planungen laufen auf Hochtouren“, sagt Timo Ostdorf, „aktuell ist es aber nicht so einfach, weil wir nicht wissen, wie es weiter geht“. Mit den eigenen Spielern sowie mit einigen externen Spielern sei der Verein aber bereits in Gesprächen.

„Wenn es ums große Geld machen geht, sind wir nicht der richtige Ansprechpartner“

„Bei einigen sind wir auch schon weit, sodass wir da hoffentlich zeitnah eine Lösung finden“, erklärt er. Grundsätzlich sei es aber eben schwer für die Vereine, die kommende Spielzeit vernünftig zu planen.

Dafür gibt es noch zu viele Unbekannten: Geht die Saison weiter und was passiert bei einem möglichen Abbruch? Wird es Aufsteiger geben oder wird die Spielzeit komplett annulliert?

Zu der Ungewissheit über die kommenden Monate kommt dann auch noch die Situation des TuS Haltern am See dazu. „Wir können nicht mit finanziellen Mitteln punkten, sondern eher mit unserem Gesamtpaket“, erklärt Timo Ostdorf.

Erste Rückmeldungen von jungen potenziellen Neuzugängen hätten gezeigt: Das Gesamtpaket des TuS kommt trotz der begrenzten finanziellen Mitteln gut an. „Wir sind in Verhandlungen immer offen und ehrlich“, so der Trainer.

„Wenn es ums große Geld machen geht, sind wir nicht der richtige Ansprechpartner.“ Der TuS könne eher damit punkten, dass Ostdorf, Kornmaier und Bautz als junges Trainerteam junge Spieler in der Oberliga stetig weiterentwickeln wollen.

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Pascal Albert

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