Lippramsdorfs Tim Schemmer (grün) kehrt im Sommer zum TuS Haltern am See zurück. © Manfred Rimkus
Fußball

Tim Schemmer: „Die Verbindung zum TuS Haltern ist nie abgerissen“

Tim Schemmer wird Lippramsdorf im Sommer verlassen und zum TuS Haltern wechseln. Auch nach seinem Wechsel blieb er mit dem TuS noch verbunden, machte dort seine ersten Schritte als Trainer.

Im Sommer wird Tim Schemmer zum TuS Haltern am See zurückkehren. Der junge Halterner verlässt den SV Lippramsdorf in wenigen Monaten und wird zukünftig unter Sebastian Amendt in der Landesliga-Mannschaft spielen. Eines hatte ihn zuletzt beim LSV ein wenig gestört, sagt Schemmer.

Bei seinem ehemaligen Jugendtrainer stand er weit oben auf der Liste. „Für mich war es wichtig, dass Tim zurückkommt“, hatte Sebastian Amendt vor Kurzem gesagt. Er sei es auch gewesen, der ihn direkt kontaktierte, erzählt der Noch-Lippramsdorfer.

Tim Schemmer soll beim TuS Haltern im Mittelfeldzentrum spielen

Beide kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der B-Jugend des TuS. „Er wollte gerne, dass ich zurückkomme“, so der Halterner Neuzugang. Allzu lange überlegen musste er dann nicht. „Die Verbindung zum TuS Haltern ist ja nie abgerissen“, sagt er.

Zurzeit trainiert Tim Schemmer noch eine der D-Jugenden des TuS. Welche Jugendmannschaft er in der kommenden Spielzeit trainieren wird, stehe derzeit noch nicht fest. Dafür gibt es aber schon eine klare Tendenz, auf welcher Position er zukünftig spielen wird.

Während er bei Lippramsdorf in der Verteidigung eingesetzt wurde, soll er beim TuS eine Reihe nach vorne rücken, sagte sein zukünftiger Trainer Sebastian Amendt zuletzt. Im zentralen Mittelfeld sehe er ihn als am besten aufgehoben.

An seine neue Position musste sich Tim Schemmer erst mal gewöhnen

Auf der Sechs spielte Schemmer auch in der Jugend durchgehend, erzählt der Spieler. „Und da Sebastian mich aus der Jugend kennt, plant er mich auch auf der Sechs ein“, erklärt er.

Beim LSV agierte er zuletzt unter Trainer Thomas Bartke, der im Sommer die Lippramsdorfer wieder verlässt und durch Sven Kmetsch ersetzt wird, meist auf der Position des Rechtsverteidigers. „Das war komplettes Neuland für mich“, so Tim Schemmer, „da musste ich mich erst mal dran gewöhnen.“

Dass er auf einer für ihn komplett ungewohnten Position spielen musste, „war das einzige, was mich gestört hatte.“ Dennoch sei er mit der zurückliegenden Saison zufrieden. „Ich glaube, dadurch, dass ich alle Spiele gemacht habe, kann ich eigentlich zufrieden sein“, sagt er.

In der kommenden Spielzeit möchte er auch beim TuS so viele Spiele wie möglich machen – dann aber in der Landes- statt der Bezirksliga. Und auf einer anderen Position als zuletzt.

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Pascal Albert

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