Thomas Schaffrinna (l.), Trainer beim ETuS Haltern, spricht über seine Laufbahn als Coach. © Privat
Fußball

Thomas Schaffrinna: „Ich mache gerne Sachen, die herausfordernd sind“

Thomas Schaffrinna spricht über seine Laufbahn als Trainer, bei welchen Vereinen er sich klassisch beworben hat und welchem Halterner Trainer er immer noch dankbar ist.

Thomas Schaffrinna hat gemeinsam mit Phillip Oligmüller das Sagen an der Seitenlinie beim ETuS Haltern. Nun erzählt der Trainer, der gemeinsam mit dem ETuS den Wiederaufstieg in die Kreisliga A geschafft hat, wie es zu der Zusammenarbeit zwischen ihm und dem ETuS gekommen ist und was ihm an seinem Trainerdasein am meisten gefällt.

Begonnen hat Schaffrinnas Trainerkarriere bei Concordia Flaesheim II. Er selbst war damals noch beim VfB Hüls als Spieler aktiv, als es ihn gemeinsam mit seiner Familie nach Haltern verschlug. Um neue Leute kennenzulernen, schloss sich Schaffrinna der Concordia an, zunächst als Spieler, dann als Trainer der zweiten Mannschaft.

„Das Jahr in Dülmen war der Wahnsinn“

„Ich war nie der schnellste auf dem Platz, aber ich hatte den Glauben, zu verstehen, wie es ablaufen soll“, erinnert sich Schaffrinna. Den Schritt vom Spieler zum Trainer der zweiten Mannschaft habe er Flaesheims heutigem Cheftrainer Michael Onnebrink zu verdanken.

Er war es, der Schaffrinna bei seiner nächsten Station als Trainer begleitet hat. Onnebrink und Schaffrinna wechselten gemeinsam von Flaesheim zur TSG Dülmen. „Ich war ‚Onnes‘ Co-Trainer in Dülmen. Das hat richtig Spaß gemacht. Wir kamen super mit den Jungs zurecht“, erzählt Schaffrinna.

Die Zeit bei der TSG beschreibt Schaffrinna als einen “wichtigen Punkt” in seiner Trainerkarriere. „Das Jahr in Dülmen war der Wahnsinn“, so der ETuS-Trainer. Auch heute noch ist er Michael Onnebrink dankbar für die Zeit, die wohl richtungsweisend für seine weitere Laufbahn gewesen sein dürfte.

Mit dem SV Hullern gelang ihm der Aufstieg

Anschließend verschlug es Onnebrink und Schaffrinna gemeinsam zum TuS Sythen. Während Michael Onnebrink die Sythener in Richtung Bossendorf verließ, übernahm Thomas Schaffrinna zum ersten Mal das Amt des Cheftrainers. „Da wurde mir klar, dass ich was alleine machen wollte. Ich wollte der erste Mann sein“, sagt Schaffrinna.

Da Schaffrinna zu der Zeit bereits in Hullern wohnte, entging ihm auch die damalige sportliche Lage des SV Hullern nicht. Er wollte helfen und bewarb sich ganz klassisch mit einem Dreijahresplan. „Ich wollte etwas aufbauen“, so Schaffrinna.

Nach drei erfolgreichen Jahren in Hullern, in denen unter anderem der Wiederaufstieg in die Kreisliga B gelang, beschloss Schaffrinna, dass sein Job in Hullern getan war. Er wollte sich einer neuen Herausforderung stellen. So übernahm er den Vorstandsposten bei seinem Jugendverein VfB Hüls. „Ich habe mich dort um die Finanzen gekümmert“, erzählt er.

„Beim ETuS Haltern gibt es tolle Randbedingungen um Trainer zu sein“

„Ich mache gerne Sachen, die herausfordernd sind“, sagt Schaffrinna, der auch den VfB Hüls während einer schwierigen Zeit gerne unterstützen wollte. Sein aktuelles Projekt heißt seit einiger Zeit nun schon ETuS Haltern. Auch beim ETuS habe er sich 2018 mit einem Konzept beworben – und scheinbar auch überzeugt.

Den Abstieg in der Saison 2018/19 konnten er und Phillip Oligmüller damals zwar nicht mehr verhindern, allerdings schafften sie in der darauffolgenden Saison den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga A.

„Beim ETuS gibt es tolle Rahmenbedingungen, um Trainer zu sein, das macht Spaß“, so Schaffrinna über seine aktuelle Station. Er selbst sehe seine Hauptaufgabe darin, die Mannschaft als Team zusammenzufügen und aus Spielern egal mit welchem Hintergrund eine Einheit zu formen.

Schaffrinna bereite besonders der Umgang mit Menschen, die aus völlig unterschiedlichen privaten Umgebungen kommen Freude. „Mit ihnen gemeinsam auf den Platz zu gehen und die selben Farben zu tragen, das macht Spaß und ist der Grund warum ich Trainer geworden bin“, sagt er.

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