Beim TuS Haltern am See möchte sich Maximilian Dagott in der kommenden Saison einen Stammplatz erarbeiten. © TuS Haltern am See
Fußball: Oberliga

Neuzugang Dagott: Ein TuS-Spieler machte den Oberligisten auf ihn aufmerksam

Im Sommer wechselt Maximilian Dagott (20) zum TuS Haltern. Der Abwehrrecke mit Regionalliga-Erfahrung spricht über seine Ziele und verrät, welcher Spieler den Kontakt zum TuS herstellte.

Maximilian Dagott ist der fünfte externe Neuzugang für die kommende Saison beim TuS Haltern am See. Der 20-Jährige kommt trotz seines jungen Alters schon mit reichlich Erfahrung im Gepäck nach Haltern – nicht nur fußballerisch konnte er sich in seiner Regionalliga-Saison weiterentwickeln. Ein anderer TuS-Spieler sorgte derweil für den ersten Kontakt zwischen Dagott und dem Verein.

„Der Kontakt kam durch Ioannis Orkas zustande“, erzählt der neueste TuS-Neuzugang. Beide spielten zuvor sowohl in der Jugend des VfL Bochum als auch von RW Essen. Nach Orkas’ Initiative kontaktierten die Verantwortlichen des TuS Dagott. „Wir hatten dann gute Gespräche geführt“, erzählt er. „Das hatte einfach alles gepasst.“

„Die RL Nord ist eine sehr wuchtige Liga mit viel Zweikampfhärte“

Bald fängt der gebürtige Wittener in Bochum eine Ausbildung an, da passte ein sportlicher Wechsel ins Ruhrgebiet perfekt. Zuletzt spielte er noch in der Oberliga Niedersachen für die Kickers Emden.

Davor absolvierte er in seinem ersten Seniorenjahr 16 Partien in der Regionalliga Nord für Altona 93. Der Schritt dorthin war nicht nur aus fußballerischer Sicht ein großer. Maximilian Dagott musste mit gerade mal 18 Jahren schnell selbstständig werden, als er seine Familie und Heimat verließ.

Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben habe er sich durch den Wechsel weiterentwickelt, sagt der 20-Jährige, der den Schritt nach Hamburg als richtig und als eine gute Erfahrung bezeichnet. An die Regionalliga Nord hätte er sich dann aber erst mal ein wenig anpassen müssen. Das müsse aber auch so gut wie jeder, erklärt er.

„Die Regionalliga Nord ist eine sehr wuchtige Liga mit viel Zweikampfhärte“, so Dagott. „Da frisst du schon Dreck.“ Als er zu Altona 93 kam, war das Training schon anders“. Mit der Zeit sei aber alles dann wie von selbst gelaufen. Dass der Verteidiger direkt Stammspieler war, unterstreicht das.

Drei Spieler des TuS Haltern kennt Maximilian Dagott bereits

Im vergangenen Sommer folgte der Wechsel zu den Kickers Emden. Da seine Großeltern in Emden leben, hielt er sich einige Zeit lang bei dem Oberligisten fit. „Da hatte ich dann auch noch mit dem Wuppertaler SV (Regionalliga West, Anm. d. Red.) und dem HSC Hannover (Regionalliga Nord, Anm. d. Red.) gesprochen“, erzählt er.

Aus einem Wechsel wurde allerdings nichts, nachdem er sich verletzt hatte. Dann bekam er die Chance, bei den Kickers Emden fest unterzukommen. Und nun also der Wechsel zurück ins Ruhrgebiet und zum TuS Haltern am See. Dort, so Maximilian Dagott, möchte er sich auch in der Oberliga Westfalen als Stammspieler etablieren.

Und mit der Mannschaft wolle er eine gute Saison, am besten in der oberen Tabellenhälfte, spielen. „Ich glaube, dass wir das auch schaffen werden“, sagt er. Wenn er erstmals in Haltern trainieren wird, wird er neben Ioannis Orkas derweil noch auf zwei weitere bekannte Gesichter stoßen.

Kiyan Gilani, der sich im Frühjahr dem TuS anschloss, war schon mehrmals sein Gegner. Und Linksverteidiger Nico Pulver kenne er noch aus seiner Zeit beim VfL Bochum. Dort spielte Pulver allerdings immer eine Jugend über ihm – bald werden sie dann gemeinsam auf dem Platz stehen.

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Pascal Albert

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