Michael Onnebrink erzählt über seinen persönlichen Werdegang als Trainer. © Manfred_Rimkus
Fußball

Michael Onnebrink startete „komplett unvorbereitet“ in sein Trainer-Leben

Flaesheims Michael Onnebrink erzählt, dass er überrascht war, als der erste Verein ihn als Trainer engagieren wollte. Außerdem verrät er, warum er mit der Concordia erfolgreich ist.

Michael Onnebrink ist der Chef-Trainer der Kreisliga-A-Kicker von Concordia Flaesheim. Mit seinem Team spielte er bis zur Saisonunterbrechung oben mit, bei einem Re-Start geht es für die Flaesheimer um den Aufstieg. Trotz seiner erfolgreichen Arbeit bei der Concordia hätte sich Onnebrink früher eine Trainerkarriere nicht unbedingt vorstellen können.

Seinen Start ins Trainer-Leben beschreibt Onnebrink als „komplett unvorbereitet”. Er habe damals im Alter von ungefähr 28 Jahren einen Anruf aus Weseke erhalten. „Sie waren auf der Suche nach einem Spielertrainer, der auch offensiv eingesetzt werden kann”, erinnert er sich. Das sei für ihn ziemlich überraschend gewesen, bis dahin hätte er sich nicht unbedingt in der Trainer-Rolle gesehen.

Weseke war Michael Onnebrinks erste Station als Trainer

Aus den Duellen gegeneinander wussten die Weseker um Onnebrinks Qualitäten und konnten ihn nach gemeinsamen Gesprächen für sich gewinnen. Eine Saison verbrachte er dann in Weseke.

Danach stand für ihn die wohl bedeutendste Station seiner Trainerkarriere an. Bei Concordia Flaesheim war er ebenfalls zunächst als Spielertrainer aktiv, bevor er letztendlich ausschließlich den Posten des Cheftrainers übernahm. Nach kurzen Zwischenstopps, unter anderem bei der TSG Dülmen zusammen mit dem aktuellen Trainer des ETuS Haltern Thomas Schaffrinna, landete er später dann wieder in Flaesheim.

Was Vorbilder anbelangt, möchte sich Michael Onnebrink derweil nicht festlegen. Er habe keine konkreten Vorbilder, nennt allerdings „interessante Trainertypen“ im Fußball. Einer davon sei Jürgen Klopp. „Ich finde seinen Weg interessant. Er hat auch klein angefangen und ist in das Trainergeschäft so reingerutscht. Wenn man die Entwicklung sieht, ist es schon bemerkenswert, wie er seinen Weg gegangen ist”, sagt er.

Die Kaderplanung der Flaesheimer so gut wie abgeschlossen

Für Onnebrink steht allerdings auch fest, dass jeder Trainer seinen eigenen Weg finden muss und dabei auch viel von der Mannschaft abhängt, die man trainiert. „Ich komme gerne über die Emotionen. Ich habe dafür allerdings auch die passende Mannschaft”, erklärt er.

Eine Mannschaft, mit der Onnebrink wohl auch in der kommenden Spielzeit so weitermachen kann. Onnebrink selbst hat vor kurzem bekannt gegeben, dass er den Flaesheimern erhalten bleibt. Das gilt laut dem Cheftrainer auch für den Großteil der aktuellen Spieler. Nur Niklas Haak und Chris Meyer verlassen den Verein.

Als Neuzugang steht bereits der 19-jährige Lukas Kraft vom SV Hullern fest. Aus der eigenen A-Jugend sollen ebenfalls noch einige weitere talentierte Spieler zum Kader der kommenden Saison dazustoßen.

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