Thomas Bartke legte einen starken Saisonstart mit dem SV Lippramsdorf hin. © Jürgen Patzke
Fußball: Bezirksliga 14

LSV in Weihnachtsstimmung: Verein kann ohne Sorgen feiern

In vergangenen Saison hatte der SV Lippramsdorf mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Dann kam ein neuer Trainer, mit neuen Vorstellungen, in einer neuen Liga. Nun zieht der neue Coach Fazit.

Die Saison 2019/20 des SV Lippramsdorf war schwierig. Das Team steckte mitten im Abstiegskampf der Bezirksliga 11. Nach dem Saisonabbruch und der Quotientenregelung platzierte sich der LSV auf Rang 13, holte in 22 Spielen genau einen Punkt pro Spiel im Schnitt. Im Sommer kam dann mit Thomas Bartke ein neuer Trainer, mit neuen Vorstellungen. Und der LSV spielt seitdem auch in einer neuen Liga. „Da weiß man nie, wo man steht“, sagt Bartke.

Nach sieben Spielen kann der neue Coach nun ein erstes Fazit ziehen: „Wir können vollauf zufrieden sein“, sagt er. Mit 14 Punkten hat der LSV nicht nur genau einen Punkt pro Spiel im Schnitt mehr geholt, sondern führt hinter den Meisterschaftsfavoriten TSG Dülmen und FC Marl auch den Rest der Liga an. „Wir stehen auf einem Platz, auf dem wir ganz in Ruhe Weihnachten feiern können“, freut sich Bartke.

Unnötige Punktverluste

Mit den Leistungen seines Teams ist der Fußballtrainer mehr als zufrieden. Einzig bei der Pleite gegen die TSG Dülmen am ersten Spieltag sei seine Mannschaft die schlechtere gewesen, sagt er. Anfang September unterlagen die Lippramsdorfer mit 0:2. Ansonsten habe sich sein Team spielerisch besser und mit der besseren Spielanlage gezeigt.

Gegen den VfB Kirchhellen (4:1) sowie den SC Hassel (3:1) gewann der LSV souverän. Ein wenig bitter waren danach die Punktverluste gegen den VfB Hüls sowie gegen Westfalia 04 Gelsenkirchen (je 2:2). Jeweils nach 2:0-Führung ließen Bartkes Spieler die Punkte noch liegen.

Sonst wäre der LSV am Spitzenduo ganz dran. Denn die zwei Partien danach gegen die SpVgg Erle (6:0) sowie SF Merfeld (2:1) gewann Lippramsdorf wieder. So führen Dülmen und Marl die Tabelle mit acht Punkten und einem absolvierten Spiel mehr vor dem LSV an.

„Wir hätten den einen oder anderen Punkt mehr haben können“, weiß auch Bartke. Die zwei Unentschieden seien unnötig gewesen. „Aber das passiert“, so der Trainer.

Mehrere Punkte, die der Trainer noch verbessern möchte

Auf dem Platz habe ihm im ersten Saisonviertel vor allem das Pressing seiner Spieler gefallen. „Wir haben das in den abgesprochenen Zonen bereits gut gemacht.“ Trotzdem sieht der Coach, der als Lehrer arbeitet, auch dort noch Verbesserungspotential. „Dort können wir noch an Details arbeiten.“

Verbessern möchte der Trainer zudem das Verhalten bei Standardsituationen. „Da konnten wir in der ersten Phase der Saison noch nicht so viel machen.“ Die Chancenverwertung hat er außerdem ebenfalls ins Visier genommen. „Da kann sich aber jede Mannschaft immer verbessern.“

Woran der Trainer gezielt arbeiten möchte, wenn es wieder weitergeht, könne er jetzt noch nicht sagen. „Es hängt auch ein bisschen davon ab, wie fit die Jungs aus der langen Pause zurückkommen .“

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