Der SV Hullern spielt seit dieser Saison in der Kreisliga C, die Planungen für die kommende Spielzeit haben bereits begonnen. © Jürgen Patzke (Archiv)
Fußball: Kreisliga C4

Hullerns entspannte Zukunftsplanung – auf einer Position herrscht bald Bedarf

Auf einer Position könnte Hullern in der kommenden Saison nur noch einen Spieler zur Verfügung haben. Der Bedarf ist aber schon erkannt, die Suche läuft. Eine andere Frage scheint schon geklärt.

Nach einigen verrückten Jahren ist beim SV Hullern wieder Ruhe eingekehrt. Vor rund 13 Monaten übernahm Christoph Bafs-Dudzik das Traineramt beim damaligen B-Ligisten. Bei den Planungen für die kommende Spielzeit „machen wir uns gar keinen Stress“, sagt er. Auf einer Position sieht er aber besonders Bedarf – weil mindestens ein Spieler wahrscheinlich aufhört.

„Ich würde schon gerne weitermachen“, sagt Bafs-Dudzik, angesprochen auf seine eigene Zukunft. Allerdings ziehe er es vor, Gespräche darüber erst sehr spät zu führen, eher im Sommer. Sorgen um seinen Posten macht er sich nicht. „Das Vertrauen ist da“, erklärt er.

Warum auch nicht? Der Nachfolger von Falk König hat der Seniorenmannschaft wieder neues Leben eingehaucht. Die Trainingsbeteiligung ist stark angestiegen, die Mannschaft endlich wieder „eine verschworene Einheit“, so der Trainer.

Zwei Hullerner Torhüter könnten ihre Kreisliga-Karriere beenden

„Auf jeden Fall“, sagt Hullerns Fußball-Abteilungsleiter Mike Bafs auf die Frage, ob Christoph Bafs-Dudzik auch über den Sommer hinaus Trainer in Hullern sein soll. „Wir sind komplett zufrieden“, so Bafs, „die Mannschaft auch“.

Bafs-Dudzik wolle etwas aufbauen, hat dafür nun viele junge Spieler in der Mannschaft. „Ich weiß, wie gut er mit jungen Spielern kann, ich habe ja selbst unter ihm gespielt“, erklärt der Fußball-Abteilungsleiter, der auch der Cousin des Trainers ist.

Die Zukunft von Christoph Bafs-Dudzik scheint also geklärt zu sein, auch wenn es noch keine Gespräche gab. Die Planungen des Kaders der kommenden Spielzeit beginnen derweil langsam. „Damit fange ich jetzt an“, sagt er.

Vor allem auf der Torhüter-Position sieht er Nachholbedarf. Derzeit stehen ihm da aber sogar noch drei Spieler zur Verfügung: Sowohl Michel Hülsmann als auch Florian Horstick, der auch schon als Stürmer eingesetzt wurde, und Robert Stueer kamen in dieser Saison schon in der Kreisliga C zum Einsatz.

„So wie ich das mitbekommen habe, sind alle gewillt zu bleiben“

„Ich gehe aber davon aus, dass Florian aufhört“, so Bafs-Dudzik. Auch bei Stueer könne er sich vorstellen, dass der Keeper in Zukunft kürzer tritt. Dementsprechend hätte Hullern in der nächsten Saison plötzlich nur noch einen Torhüter. Daher sucht Bafs-Dudzik noch einen. Am besten auch einen jungen Spieler, sagt er.

Weitere junge Spieler wird es ab Sommer aber auch ohne externe Neuzugänge in Hullern geben. „Es kommen einige aus der A-Jugend hoch, auf die freue ich mich schon“, sagt der Trainer. Gespräche mit diesen Spielern würden nun auch als erstes anstehen. „Durch Corona ist alles natürlich etwas erschwert“, erklärt Christoph Bafs-Dudzik.

Generell ist er mit dem Kader, der ihm derzeit zur Verfügung steht, zufrieden. „Der Kader ist gut“, sagt er. Neuzugängen wäre er dennoch nicht abgeneigt. Ein paar lockere Gespräche habe es dahingehend sogar schon gegeben. Namen kann er allerdings noch nicht nennen.

Mit vielen Abgängen rechnet der Trainer derweil nicht. „So wie ich das mitbekommen habe, sind alle gewillt zu bleiben“, so Bafs-Dudzik. Mit seinen Spielern werde er sich aber bald noch in Ruhe einzeln zusammensetzen und über die Zukunft sprechen. Beim Thema Kaderplanung strahlt der Hullerner die gleiche Ruhe aus, die auch im gesamten Verein vor einiger Zeit wieder eingekehrt ist.

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Pascal Albert

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