Sythen bejubelt den Einzug in die nächste Pokalrunde, der ETuS ist ausgeschieden. © Thomas Braucks
Fußball: Kreispokal

Hattrick-Schütze Wemhoff ballert Sythen gegen den ETuS in die nächste Runde

Der TuS Sythen feiert den Einzug in die nächste Runde - vor allem dank Lukas Wemhoff. Der Stürmer erzielte alle drei Tore beim 3:2-Sieg gegen Kreisliga-A- ETuS Haltern.

Der TuS Sythen steht dank eines 3:2-Sieges gegen den ETuS in der nächsten Runde des Kreispokals. Großen Anteil daran hatte Sythens Lukas Wemhoff, der alle drei Tore seiner Mannschaft erzielte und zum Pokalhelden avancierte.

Es dauerte ein paar Minuten, ehe die Zuschauer am Brinkweg erste Offensivaktionen sahen. Die kamen dann jedoch zu Beginn nur von den Sythenern, die erneut offensiv ausgerichtet ins Spiel gingen. Mats Linden, Lukas Wemhoff und Sebastian Hohaus setzten die ETuS-Verteidigung gehörig unter Druck, scheiterten aber mehrmals an Torhüter Frank Böcker.

Sythen hatte in der ersten Halbzeit „mindestens 30 Minuten Oberwasser“

In der 26. Minute war er dann aber machtlos, als Wemhoff frei vor seinem Tor auftauchte, Julius Sandkühler nicht mehr dran kam und Sythens Nummer Elf locker ins rechte Eck einschieben konnte. Auch danach blieben die Sythener das etwas druckvollere Team – bis zur 43. Minute, als Dominik Wergen Jörn Hümmer mit einem Steilpass vors Tor schickte. Der Flügelspieler blieb cool und traf flach zum 1:1.

Die zweiten 45 bestimmte dann wieder der TuS Sythen. Und wieder war es Lukas Wemhoff, der traf (77.). Mit etwas Glück brachte er eine Hereingabe über die Linie. Wenige Minuten später erzielte er dann mit einem Schlenzer das 3:1 (83.), doch der ETuS kam direkt wieder durch ein Tor von Niklas Lehnert ran (84.) und warf in der Folge alles nach vorne. Während die Halterner jedoch keine großen Chancen mehr hatten, verspielte Sythen noch einige Konter zu leichtfertig.

„In der Summe war das verdient“, gestand ETuS-Trainer Thomas Schaffrinna nach der Niederlage seiner Mannschaft. In der ersten Halbzeit habe Sythen „mindestens 30 Minuten Oberwasser“ gehabt, ehe der ETuS allmählich besser ins Spiel kam. In der zweiten Halbzeit gab es dann eine kurze Phase, die für die Sythener durchaus kritisch hätte enden können. „Wenn der ETuS da trifft, kann es in eine ganz andere Richtung gehen“, stellte Sythens Trainer Dennis Schulz nach der Partie fest. Letztendlich war aber auch er der Meinung, dass der Sieg seiner Mannschaft verdient war. Weil Sythen „die klareren Chancen“ hatte.

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Pascal Albert

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