Henrik Kleinfeld (M.) traf zuletzt gegen Flaesheim drei Mal, nun trifft er mit dem SV Lippramsdorf auf den TuS Sythen. © Ralf Deinl
Fußball: Testspiel

Direkt das nächste Derby für Lippramsdorf: Gegen Sythen soll die Null stehen

Nach dem deutlichen Sieg gegen Flaesheim möchte Lippramsdorf im Derby gegen Sythen nachlegen. Der TuS möchte die Partie hingegen anders beenden als das letzte Aufeinandertreffen beider Teams.

Das letzte Aufeinandertreffen endete deutlich: Mit 6:0 schlug der SV Lippramsdorf den TuS Sythen im vergangenen Sommer. Mittlerweile sitzt mit Sven Kmetsch beim LSV ein neuer Trainer auf der Bank und die Sythener haben sich mit einigen Spielern verstärkt – und Sythens Trainer Dennis Schulz weiß genau, was sein Team diesmal besser machen muss.

Mit nur 13 Spielern wird A-Ligist Sythen nach Lippramsdorf reisen, verrät Schulz. Was normalerweise ein Problem darstellen würde, ist es in diesem Fall nicht. Ursprünglich hatte der TuS einen Doppelspieltag geplant, doch das Derby gegen Lavesum am Samstag musste von den Blau-Weißen abgesagt werden.

In beiden Derbys sollten jeweils komplett unterschiedliche Mannschaften auf dem Platz stehen und nur wenig gewechselt werden, damit so viele Spieler wie möglich über die vollen 90 Minuten gehen.

Beim letzten Aufeinandertreffen nutzte Sythen seine Chancen nicht

An dem Plan hat sich nichts verändert, dementsprechend kann Dennis Schulz auch mit seinem kleinen Kader für das Duell gegen den Bezirksligisten leben. Ansetzen möchte der Trainer an das Testspiel gegen den ebenfalls in der Bezirksliga beheimateten SC Reken. „Da haben wir schon eine gute Partie gemacht, vor allem läuferisch“, sagt er.

Dass seine Mannschaft gegen Reken weniger Ballbesitz haben würde, sei klar gewesen. Und dass es gegen Lippramsdorf ähnlich laufen wird, damit rechnet er. „Wir wollen aber mitspielen“, sagt Schulz. Diesmal sollen seine Spieler dann auch ihre Chancen nutzen.

Denn das gelang ihnen beim 0:6 im vergangenen Sommer nicht. „Da hatten wir zwar deutlich verloren, aber viele Chancen gehabt“, so der Sythener. Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen will er vor allem in diesem Bereich eine Steigerung sehen.

Da hat Lippramsdorfs Trainer aber etwas dagegen. Das Hauptziel werde erst mal sein, zu Null zu spielen, sagt Sven Kmetsch. Sein Team müsse hinten kompakt stehen und dann schnell nach vorne spielen. Das klappte gegen Concordia Flaesheim zuletzt schon ganz gut, doch an der Chancenverwertung haperte es noch ein wenig. Die soll diesmal noch besser werden.

Sven Kmetsch: „Ich denke, wir werden wieder ein paar mehr sein“

Die Voraussetzung, sich effektiver als zuletzt zu präsentieren, betont der LSV-Trainer, ist aber natürlich, sich erst mal wieder Chancen herauszuspielen. Grundsätzlich solle seine Mannschaft aber auch einfach auf der ordentlichen Partie gegen die Concordia aufbauen.

Personell sieht es beim LSV auch wieder besser aus als vor einer Woche. „Ich denke, wir werden wieder ein paar mehr sein“, so Kmetsch. Maximilian Geisler hatte zuletzt etwas pausiert, könnte aber schon wieder eine Option für ein paar Minuten sein.

Christian Drees hat derweil das erste Mal wieder trainieren können, wird aber nach seiner langen Verletzung auf jeden Fall noch nicht wieder zum Spieltagskader gehören. Auf Spieler aus der zweiten Mannschaft wird Lippramsdorf aller Voraussicht nach nicht wieder zurückgreifen. „Auch wenn die Jungs es wirklich gut gemacht haben.“

  • Anstoß: Sonntag, 25. Juli, 15 Uhr, Jahnstraße 20, Haltern am See
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Pascal Albert

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