Christian Brink (r.) arbeitet bereits am Lippramsdorfer Kader der kommenden Spielzeit. © Jürgen Patzke
Fußball: Bezirksliga

Der LSV treibt seine Kaderplanung voran – und wird von Corona ausgebremst

Viele Gespräche hat Lippramsdorfs Christian Brink bereits geführt - sowohl mit möglichen Neuzugängen als auch mit den eigenen Spielern. Wichtige Treffen mussten aber vorerst verschoben werden.

Die Spieler und Verantwortlichen des SV Lippramsdorf können mit der bisherigen Saison zufrieden sein. Nach einer schwierigen vergangenen Spielzeit hat sich das Team in der Spitzengruppe der Bezirksliga 14 festgespielt. Verbesserungsbedarf gibt es aber immer und daher bastelt Christian Brink, Fußball-Abteilungsleiter des LSV, bereits am Kader der nächsten Saison – vor allem in einem Bereich sieht er Handlungsbedarf.

„Mit der Kaderplanung habe ich schon angefangen“, sagt Christian Brink. Mit den meisten aktuellen LSV-Spielern habe er sich bereits ausgetauscht, die Resonanz war gut. „Es gibt ein, zwei Spieler, die beruflich etwas kürzer treten müssen“, sagt er, „aber das war abzusehen.“ Um wen genau es sich dabei handelt, lässt er noch offen.

Gerne würde Brink aber schon von ersten Neuzugängen für die kommende Spielzeit berichten, doch die Corona-Pandemie habe alles ein wenig erschwert. Mit ein paar potenziellen neuen Spielern habe er aber bereits sprechen können. Die ersten sollten eigentlich sogar schon im November zum Probetraining an die Jahnstraße kommen.

Erste Probetrainings mussten wieder abgesagt werden

„Das musste dann natürlich gestrichen werden“, erklärt der Fußball-Abteilungsleiter, der auch noch in der zweiten Mannschaft der Lippramsdorfer spielt. Er hofft nun, dass die Spieler im kommenden Frühjahr die Probetrainings nachholen können. Wann genau ist jedoch noch unklar, da niemand weiß, wann wieder trainiert werden darf.

Dass die möglichen Neuzugänge sich noch nicht in Lippramsdorf präsentieren konnten, ist ärgerlich. „Probetrainings machen einiges aus“, sagt Christian Brink. Ein erstes „Beschnuppern“ bringe deutlich mehr als nur ein paar Gespräche. Die Spieler bekommen dann nämlich auch direkt einen guten Eindruck von ihrer möglichen zukünftigen Mannschaft.

Und der ist normalerweise ziemlich gut, die Chemie bei den Lippramsdorfern stimmt. Das liegt vor allem auch daran, dass sich viele Spieler bereits seit langer Zeit kennen.

Beispielsweise Verteidiger Stefan Schild hatte vor Kurzem im Interview noch betont, wie glücklich er beim LSV ist und begründete das damit, dass es mit seinem Team immer sehr viel Spaß mache und „fast alle aus einem Dorf kommen“.

Lippramsdorfs Brink: „Unser Team wird langsam etwas älter“

Doch auch für den Verein selbst sind Probetrainings wichtig, betont Brink. „Da kriegen wir dann natürlich auch einen besseren Eindruck vom Spieler.“ Es komme hin und wieder vor, dass ein Spieler sich in den ersten Einheiten beim LSV für eine ganz andere Position empfiehlt als für die, für die er eigentlich geholt werden sollte.

Bei der Suche nach passenden Spielern hat Christian Brink derweil „ein gemischtes Feld“ beobachtet und kontaktiert. Es gebe sowohl erfahrenere als auch jüngere Spieler auf seiner Liste. Letztere sind aber vielleicht ein wenig in der Mehrzahl, denn „unser Team wird langsam etwas älter“, sagt der Fußball-Abteilungsleiter.

Das sei noch längst nicht dramatisch. Dennoch kann es nicht schaden, den Wandel in der Mannschaft frühzeitig erkannt zu haben und sich darauf vorzubereiten.

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Pascal Albert

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