Bald startet auch der TuS Haltern am See in seine Vorbereitung auf die kommende Oberliga-Saison. © Jürgen Patzke
Fußball: Regionalliga West

42 Spieler: Der TuS Haltern trainiert wegen Corona in zwei Gruppen

Der TuS Haltern hat einen großen Umbruch hinter sich und spielt nun wieder in der Oberliga. Auf Timo Ostdorf und sein Trainerteam wartet eine Menge Arbeit - mit ungewöhnlich vielen Spielern.

Alles neu beim TuS Haltern am See: Neuer Trainer, neues Konzept, neue Teameinteilung. Statt erster und zweiter Mannschaft gibt es nun nur noch Team A (Oberliga Westfalen) und Team B (Landesliga). Die neuen Trainer heißen Timo Ostdorf und Sebastian Amendt. Die richtige Vorbereitung hat zwar noch nicht angefangen, aber erste lockere Trainingseinheiten gab es bereits – genauso wie bei den anderen Halterner Teams. Doch die Anzahl der Spieler ist ungewöhnlich.

„Wir haben eine große Gruppe“, sagt Timo Ostdorf. Insgesamt 42 Spieler stehen ihm und Sebastian Amendt, der nach seiner Chile-Rückkehr das Team B des TuS Haltern übernommen hat, beim Training zur Verfügung. Alle gleichzeitig dürfen allerdings gar nicht auf den Platz. Mehr als 30 Personen dürfen nicht zeitgleich trainieren.

Timo Ostdorf: „Du weißt ja nicht, auf welchen Tag du hinarbeitest“

Anfang Juni trafen sich die TuS-Spieler mit ihren Trainern erstmals zum Training. „Da ging es aber nicht groß um viele Inhalte“, erklärt Ostdorf. Vielmehr sei es „just for fun“ gewesen, um einfach mal wieder ein wenig spielen zu können. Gespielt wurde dann Elf gegen Elf. Die restlichen acht Spieler, die zeitgleich trainieren durften, arbeiteten dann auf einem Nebenplatz.

„Nach der langen Zeit freuen sich die Jungs, mal wieder gegen den Ball zu treten“, sagt der Trainer von Team A, das in der kommenden Spielzeit wieder in der Oberliga Westfalen antritt. Die Ungewissheit, wann genau die Saison startet, erschwerte Ostdorf derweil die Planung der Vorbereitung. „Du wusstest ja nicht, auf welchen Tag du hinarbeitest“, erklärt er.

Los geht es für die Halterner Spieler am 27. Juli. Bis dahin haben sie allerdings noch mal ein bisschen frei. Zumindest fast. „Sie haben bis dahin individuelle Laufpläne bekommen“, sagt Timo Ostdorf. Damit alle in guter Verfassung zum ersten richtigen Mannschaftstraining kommen.

Getestet wird beim TuS Haltern natürlich auch. Sogar reichlich. Unter anderem gegen das von Kevin Großkreutz trainierte Türkspor Dortmund. Alle Spiele sind aber „nur unter Vorbehalt“, so Halterns Trainer. Große Schwierigkeiten, Gegner trotz der Corona-Krise zu finden, hatte er nicht. Die Situation sei ja bei allen gleich. „Das war für alle nicht so einfach, es gab ja keinen offiziellen Tag X.“

Neun Teams, neun Vorbereitungen: Die große Übersicht über alle Halterner Mannschaften und ihre Sommer-Vorbereitungen gibt es hier.

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Pascal Albert

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