Bis Trainer Klaus Florin das Tor zum Waldsportplatz aufgeschlossen hatte, mussten sich die F-Junioren des BVH Dorsten noch gedulden. Dann durften sie am Montag nach vier Monaten zum ersten Mal wieder trainieren. © Andreas Leistner
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Zwangspause beendet – Videos vom Re-Start beim BVH Dorsten

Der BVH Dorsten hat am Montag als einer der ersten heimischen Vereine wieder mit dem Jugendtraining begonnen. Nicht nur die Kinder freute das riesig.

Es war schon ein arbeitsreiches Wochenende für Karsten Humme und sein Team. Der Jugendleiter des BVH Dorsten bereitete seit Freitag den Wiedereinstieg der BVH-Nachwuchsteams in den Trainingsbetrieb vor.

„Zum Glück konnten wir ja auf das Hygienekonzept zurückgreifen, das auch schon im vergangenen Sommer galt“, berichtete Humme am Montagnachmittag. Die Vorschriften wurden trotzdem noch einmal in ausführlicherer Form aufgeschrieben und an alle Trainer verteilt. „Keiner soll sagen können, er habe die und die Vorschrift nicht gekannt“, sagte BVH-Jugendkassierer Christian Heisterkamp.

Er und Karsten Humme fungierten am Montag als Hygienebeauftragte und waren die einzigen, die neben Spielern und Trainern den Waldsportplatz betreten durften. „Keine Eltern“, stellte Humme klar, die Toiletten und Kabinen blieben zu, die beiden Teams, die trainierten, begannen um 15 Minuten versetzt, eine auf dem Hybrid- und eine auf dem Rasenplatz, und sie verließen die Anlage durch zwei verschiedene Ausgänge.

„Alles streng organisiert und genau wie letztes Jahr“, sagte Karsten Humme, „jetzt muss es nur gutgehen.“

Denn nichts fürchtet der Holsterhausener Jugendleiter mehr, als dass die nun erfolgte Öffnung und die Rückkehr auf die Plätze nach wenigen Tagen wieder vorbei sein könnte. „Die vier Monate Pause waren schon viel zu lang. Die Kinder sind ja gar nicht mehr zu halten. Sie brauchen den Sport. Nicht nur als Bewegung, auch für ihr soziales Verhalten.“

Und dann kamen sie, die jungen BVH-Kicker. Und hätte Karsten Humme das Tor am Haupteingang nicht vorsorglich abgeschlossen, sie wären schon zehn Minuten vor dem eigentlichen Training auf dem Platz gewesen. Doch so mussten sie auf Trainer Klaus Florin warten, der pünktlich um 16 Uhr das Tor öffnete.

Da gab es natürlich erst mal kein Halten mehr. Doch schon nach wenigen Metern fing Christian Heisterkamp die Jungs wieder ein und lotste sie zurück zum „Empfangszelt“. Hände desinfizieren war dort angesagt, erst danach durften die F-Junioren dann endlich auf den geliebten Rasen stürmen.

Wenige Minuten später flogen dann wieder die ersten Bälle über den Waldsportplatz. Nach über vier Monaten Zwangspause. Und dabei hatten nicht nur die Kinder ein Glänzen in den Augen.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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