Jeden Dienstag verteilt die Düsseldorfer Staatskanzlei "Rosen" an Sportvereine, wenn sie die bedachten Projekte des Förderprogramms "Moderne Sportstätten 2022" bekannt gibt. © dpa
NRW-Fördergelder

Wieder keine Rose für Dorsten

Der Bachelor kommt mittwochs und samstags, Andrea Milz dienstags. Doch zum zweiten Mal in Folge hatte die Staatssekretärin der NRW-Landesregierung keine Rose für Dorstens Sportvereine.

Zum zweiten Mal hintereinander hatte NRW-Staatssekretärin Andrea Milz bei ihrer dienstäglichen Verkündungsrunde des Förderprogramms „Moderne Sportstätten 2022“ keinen Dorstener Verein auf ihrer Liste.

Steffens kann Ungeduld verstehen

Nervös sei deshalb in Dorsten noch niemand, erklärte Alexander Steffens, 2. Vorsitzender des Stadtsportverbandes, auf Anfrage unserer Redaktion. „Ungeduld“, so Steffens, „können wir natürlich verstehen. Drei Vereine hatten in der vergangenen Woche in der Geschäftsstelle nachgefragt, auf welchem Wege man denn von der Förderentscheidung Kenntnis erlangen würde und ob sie eventuell was verpasst hätten.“

Letzteres könne aber nicht passieren, da sowohl die Vereine als auch der SSV eine E-Mail mit der Förderentscheidung bekommen. Außerdem gebe Staatssekretärin Milz die begünstigten Vereine dienstags auch auf ihrer Facebook-Seite bekannt.

„Wir würden uns natürlich auch deshalb über zeitnahe weitere Entscheidungen freuen, damit wir uns alsbald auf einer sichereren Grundlage an die Verteilung der zur Verfügung stehenden Restmittel unter den antragstellenden Vereinen machen können“, erklärte Steffens weiter.

Die Restsumme werde vermutlich etwas größer ausfallen, da sich bei einem Vorhaben eine Kostensenkung ergeben habe und bei einem weiteren damit zu rechnen sei.

Drei Anträge müssen noch versandt werden

Unterdessen sei Antrag Nummer 12 auf den Weg nach Düsseldorf gebracht worden: „Für Nummer 13 warten wir nur noch auf einen Vereinsregisterauszug.“ Bei Nummer 14 und 15 sollen die nötigen Abstimmungen zwischen Vereinen und Stadt nach Auskunft der Verwaltung bald erfolgen.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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