Volle Ränge, rassige Zweikämpfe wie hier im Dezember 2019: Ob der Mitternachtscup 2021 all‘ das wieder bringen wird, ist offen. © Olaf Krimpmann
Fußball

Viele offene Fragen – aber der Termin für den Mitternachtscup steht

Die DJK Spvgg. Herten wagt sich an ihr prominentestes Projekt: Im Dezember soll in der Halle der Rosa-Parks-Schule wieder der Mitternachtscup stattfinden. Das bestätigt Thorsten Gringel.

„Der Termin ist geblockt und von der Stadt genehmigt“, berichtet der Turniermacher. Am 30. Dezember soll in Herten-Disteln der Ball wieder rollen. Mit welchem Teilnehmerfeld und unter welchen Auflagen ist offen. „Noch haben wir Zeit genug“, so Gringel. „Die Auflagen ändern sich ständig. Jetzt schon zu bestimmen, ob es eine 3-G oder vielleicht eine 2-G-Veranstaltung wird, wäre wohl etwas zu früh.“

In dieser Woche will der Ausrichter zunächst die Vereine anschreiben, um wieder einmal ein attraktives Teilnehmerfeld zusammenzubekommen. Dass die DJK Spvgg. alle Startplätze wird belegen können, davon ist Gringel überzeugt: „Wenn ich in unseren Verein schaue, dann haben wir eine hohe Impfquote. Gefühlt 80 oder 90 Prozent unserer Spieler sind durchgeimpft. Das wird bei anderen Vereinen sicher ähnlich sein.“

Volle Halle, bierselige Fans? Das ist schwer vorzustellen

Gringel gibt zu: Eine mit rund 1.000 Zuschauern ausverkaufte Halle, bierselig feiernde Fans, die auch nach Mitternacht noch gemeinsam in der Mensa feiern, das ist aktuell noch immer schwer vorstellbar. Alles, was den Mitternachtscup in den vergangenen Jahren ausmachte, dürfte in diesem Dezember daher nur in geringerer Dosis zu erleben sein. Gringel: „Handballer und Basketballer spielen ja auch schon wieder vor Zuschauern. Sicher werden wir uns bei denen schlau machen, wie die das regeln. Aber ich sehe da nichts, was wir nicht auch stemmen könnten.“

Mehr als zwei Monate bleiben der DJK Spvgg. Herten noch, um diese Fragen zu lösen. Die Zeit spiele dabei sicher für den Verein, findet Thorsten Gringel: „Gefühlt fallen die Schranken immer weiter. Wie beobachten das alles ganz genau und werden das umsetzen, was dann möglich sein wird im Dezember.“

Risiko bleibt für den Verein überschaubar

Immerhin sei die Lage in diesem Jahr einfacher, als sie es 2010 war. Da waren Kartenvorverkauf und sämtliche Vorbereitungen bereits abgeschlossen, ehe ein landesweite Schneechaos den Anpfiff buchstäblich in letzter Sekunde verhinderte. „Das hat damals wirklich wehgetan“, blickt Thorsten Gringel zurück. „Verglichen damit ist die kurze Zeit der Vorbereitung, die wir heute zur Verfügung haben, kein Problem. Wir wissen, was wir organisatorisch zu tun haben, haben die Kontakte. Das Risiko ist für uns als Verein überschaubar.“

Sobald die Zusagen der Vereine vorliegen, will die DJK Spvgg. Herten auch ein erstes Konzept vorlegen. Mit zwei Vereinen, die bei allen Veranstaltungen dabei waren, plant der Macher auch bei der Wiederauflage nach der Corona-Pause 2020: Mit Rekordsieger Spvgg. Erkenschwick und natürlich mit der eigenen Mannschaft, die als A-Kreisligist verlässlich die Außenseiterrolle im Feld einnimmt.

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Leiter Sportredaktion MHB

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