Fussball

TuS Gahlen macht es im Kreispokal zweistellig

Kreispokal der Frauen - das hieß für die heimischen Teams in Runde eins: Aus vier mach zwei. Der TuS Gahlen machte es dabei besonders deutlich.
Der SV Lembeck verkaufte sich gegen Bezirksligist Herten gut. Am Ende behielten die Roten aber doch die Oberhand. © Joachim Lücke

Kreispokal Frauen 2. Runde

FC Marl – TuS Gahlen 0:10

Das war eine klare Angelegenheit für den Bezirksligisten beim klassentieferen FC Marl. Allerdings brauchten die Gahlenerinnen schon eine gewisse Zeit, um zum ersten Tor zu kommen. Erst in der 21. Minute erzielte Maren Schüring die Gahlener Führung. Alina Garritsen erhöhte vier Minuten später auf 2:0. Als Antonia Rexforth-Weilers und noch einmal Alina Garritsen mit einem Doppelschlag das Ergebnis kurz vor der Pause (42., 42) auf 4:0 schraubten, war klar, wohin die Reise gehen würde.

Trainer Enrico Marrali sah auch in der zweiten Halbzeit eine dominant aufspielende Gahlener Elf, die ihre Chancen auch in Tore umsetzte. Rexforth-Weilers (50.), Garritsen (52.), Dana Timmermann (65.), Nathalie Bollmann (68., 82.) und Marie Hoffmann (86.) trugen sich in die Torschützenliste ein.

In der dritten Pokalrunde trifft das Marrali-Team auf SW Meckinghoven.

SV Lembeck – DJK Spvgg. Herten II 1:4

Gegen den Bezirksligisten wehrten sich die Lembeckerinnen tapfer, kamen aber für einen Sieg nie in Frage. Die Frauen vom Katzenbusch gingen nach 27. Minuten durch einen Kopfball in Front. Das 2:0 drei Minuten vier Minuten der Pause fiel durch eine direkt verwandelte Ecke.

Sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff keimte bei den Gastgeberinnen noch einmal Hoffnung auf. Louisa Mönkediek verwandelte einen Freistoß für das Team von Christoph Burdenski, und es hieß nur noch 1:2. Doch dann standen die Lembeckerinnen bei einer Ecke wieder nicht nah genug an ihren Gegenspielerinnen und kassierten durch einen Kopfball in der 78. Minute das 1:3. Beim 1:4, das kurz danach fiel, kamen die Hertenerinnen über die rechte Seite. Den ersten Schuss wehrte Keeperin Jule Winkelmann ab, den Nachschuss blockte eine Verteidigerin noch ab, doch im dritten Versuch landete der Ball dann doch im Lembecker Tor.

Die Spielvereinigung Herten ist somit der nächste Gegner des Westfalenligisten SSV Rhade.

SW Meckinghoven – TSV Raesfeld 2:0
Raesfelds neuer Trainer Jörg Wieck war gar nicht mal unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Ich habe im Vergleich zu den Vorwochen schon erhebliche Fortschritte gesehen.“ Im Spielaufbau lief es schon deutlich besser. Wieck sagte aber: „Wir haben zu wenige Chancen kreiert. Die wenigen, die wir hatten, konnten wir nicht nutzen.“

Die Gastgeberinnen, die wie der TSV in der A-Kreisliga am Ball sind, waren in dieser Hinsicht schon etwas reifer. Wieck erkannte: „Meckinghoven hatte deutlich mehr vom Spiel und hat auch verdient gewonnen.“ Die Tore für die Dattelnerinnen fielen in der 17. und 30. Minute. Für die bald startende Saison ist Jörg Wieck guter Hoffnung: „ich bin sicher, dass wir uns noch mehr steigern können. Wir sind auf einem guten Weg.“

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