Beim Spiel am Lembecker Hagen drängten sich über 500 Zuschauer und machten den Abend zu einem Riesenerfolg. © Joachim Lücke
Flutopfer-Hilfe

Traumergebnis – so viel Spendengeld brachte das Lembecker Benefizspiel

Das Benefizspiel der Fußballer des SV Lembeck zugunsten der Flutopfer im Ahrtal hat ein schier unglaubliches Spendenergebnis erzielt. Am Freitagabend gab es der SV Lembeck bekannt.

Ursprünglich hatten die Organisatoren mit einem Erlös von einigen Hundert Euro gerechnet, als sie die Kreispokalpartie gegen den SV Rot-Weiß Deuten zum Benefizspiel für die Menschen im Ahrtal erklärten. Am Ende wurden es 25.000 Euro.

„Das ist natürlich Wahnsinn. Wir sind selbst überwältigt“, meinte Matthias Gördes, Abteilungsleiter der Lembecker Fußballer.

Er dankte noch einmal allen Beteiligten, vor allem aber Lisa Pokasky von der Essener I do GmbH, über deren App direkt gespendet werden konnte. Außerdem hob Gördes die Erlebniswelt Fußball hervor, die die Aktion in großem Maße unterstützt habe, sowie Klaus Mast, der bei der Versteigerung von Flutwein-Flaschen mit 3300 Euro die größte Einzelspende abgab.

Auch Blau-Weiß Wulfen will helfen

Mit der Aktion der Lembecker und Deutener ist die Hilfsbereitschaft der heimischen Sportler für die Flutopfer noch nicht erschöpft. Auch der 1. SC Blau-Weiß Wulfen hat seine aktuellen Spiele zu Benefizspielen für die Menschen im Ahrtal umfunktioniert und arbeitet ebenfalls mit der „I do“-App. Die Aktion begann am vergangenen Sonntag und wird an diesem Sonntag mit der Partie gegen Vestia Disteln II (15 Uhr, SA Wittenbrink) sowie am 5. September bei den ersten Liga-Heimspielen fortgesetzt.

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Benefizspiel SV Lembeck – RW Deuten

Unternehmer Torsten Bauer, wie der Lembecker Thomas Sprenger aktiv als Helfer im Ahrtal engagiert, hat die Aktion mit Wulfens Vorsitzendem Dennis Pohlmann angestoßen. Er weiß: „Jeder Euro zählt, und wir dürfen nicht glauben, die Lage im Ahrtal habe sich schon in irgendeiner Weise normalisiert. Die Menschen dort werden noch über Jahre Hilfe brauchen. Sie haben ja teilweise wirklich alles verloren.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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