Nikolaj Zigcic (r.) und der SV Schermbeck peilen gegen Finnentrop/Bamenohl den zweiten Saisonsieg an. © Joachim Lücke
Fussball

SV Schermbeck nähert sich der Bestform – SG Finnentrop/Bamenohl soll‘s spüren

Die Verletztenliste des SV Schermbeck ist kürzer geworden. Ein Sieg gegen Finnentrop/Bamenohl ist aber noch lange kein Automatismus.

Der Oktober rückt näher. Das ist für Sleiman Salha mehr als nur eine kalendarische Feststellung, denn bis dahin will er die volle Spielstärke seines Teams erreicht haben. Gegen Finnentrop/Bamenohl sieht er dieses Ziel auch fast erreicht.

Der Trainer des SV Schermbeck hat schon oft gesagt: „Wir können nur unsere Spielweise durchsetzen, wenn wir alle fit und gesund sind. Das war bislang nicht der Fall.“ Es hat sich in den letzten Wochen aber viel getan. Bestes Zeichen war der Punkt in Dortmund nach einem 0:2-Rückstand.

Die Liste der Sorgenkinder ist mittlerweile immer kürzer geworden. Bernad Gllogjani kommt seiner Normalform immer näher, und Michael Smykacz ist nach seiner Grippe auch wieder fit. Selbst Bilal Özkara ist nach dem Bruch seines Schulterblatts schon wieder im kontaktlosen Training. Bei Timur Karagülmez wird es allerdings doch noch etwas dauern, und Marvin Tenbült kommt erst nächstes Jahr zurück.

Die Stimmung war nach dem Remis beim ASC Dortmund natürlich bestens, und nun erwartet man in Schermbeck gegen die Sauerländer auch den zweiten Saisonsieg, mit dem man sich wieder ins Mittelfeld der Oberliga schieben würde. Sleiman Salha warnt aber: „Das geht aber alles nicht automatisch. Wir werden 90 Minuten ackern und schuften müssen, um die drei Punkte einzufahren.“ Er freut sich besonders darüber, dass sein Team nun wieder auf dem heimischen Kunstrasen spielen kann: „Auf dem Naturrasen in Dortmund war es für uns doch schon ein bisschen schwieriger, unser Spiel aufzuziehen.“

Sleiman Salha hat durchaus Respekt vor den Gästen, wenngleich diese noch kein Spiel gewonnen und erst zwei Punkte auf dem Konto haben: „Wir haben uns das 3:3 gegen Ennepetal auf Video angesehen, und gegen den starken TuS waren die Finnentroper näher an einem Sieg als der Gegner.“ Am Ende stand es aber nur 3:3, weil Ennepetal in der sechsten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich traf. Das bedeutet zugleich, dass die Gäste mit nur zwei Punkten nun unter Druck stehen. Das wollen die Schermbecker zu ihrem Vorteil nutzen.

  • Oberliga Westfalen: SV Schermbeck – SG Finnentrop/Bamenohl, So. 15 Uhr; Volksbank-Arena, Im Trog 52, 46514 Schermbeck.

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