Am Hervester Ellerbruch heißt es im Sommer Abschied nehmen. Doch das Urgestein, das dann geht, möchte irgendwann auch wieder zurück kommen. © Andreas Leistner
Fussball

SuS Hervest-Dorsten verliert ein Urgestein

Bis vor kurzem bastelte Daniel Windbrake als Sportlicher Leiter noch erfolgreich am Kader von SuS Hervest-Dorsten. Doch ab Sommer ist er für einen anderen Club verantwortlich.

Mit fünf Jahren begann Daniel Windbrake seine fußballerische Karriere bei SuS Hervest-Dorsten. Ein, zwei andere Stationen kamen hinzu, doch den Großteil seiner Laufbahn verbrachte der heute 37-Jährige am Ellerbruch. Da fällt der Abschied nun natürlich schwer. Doch Windbrake bekam ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte.

Robin Rodriguez knüpfte Kontakt zu Windbrake

“Robin Rodriguez vom BVH Dorsten hatte mich schon früher wiederholt gefragt, ob ich nicht als Spieler nach Holsterhausen kommen wollte“, berichtet Windbrake. Damals lehnte er ab, die Bindung an Hervest war zu stark. Doch jetzt stellte Rodriguez eine andere Frage.

Daniel Windbrake sollte neben dem neuen BVH-Trainer Daniel Schikora Cotrainer des A-Ligisten werden. „Das passt natürlich hervorragend, denn mein Ziel war es eigentlich immer, Trainer zu werden“, erzählt der Sportliche Leiter des SuS. Im vergangenen Jahr verhinderte die Corona-Pandemie den Erwerb der Trainerlizenz, doch das soll nachgeholt werden, und die Anfrage aus Holsterhausen bietet eine ideale Gelegenheit zum Einstieg ins Trainergeschäft.

Daniel Windbrake
Daniel Windbrake wird zur kommenden Saison Cotrainer beim BVH Dorsten. © Ralf Pieper © Ralf Pieper

Ein paar Nächte musste Windbrake trotzdem über seine Entscheidung schlafen, und leicht fiel sie ihm nicht. Trotzdem entschied er sich nach Rücksprache mit der Familie zum Wechsel.

Krumm nimmt ihm das am Ellerbruch niemand. Windbrake geht mit vielen guten Wünschen zum Waldsportplatz. Vor allem mit dem, dass er eines Tages zurück kommen möge. Was durchaus in seinem Sinne wäre: „Eigentlich ist es mein Wunsch, irgendwann mal die erste Mannschaft am Ellerbruch zu trainieren.“ Den ersten Schritt dazu unternimmt er im Sommer, auch wenn er erst einmal von Hervest weg führt.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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