Die Lembeckerinnen Linda und Stefanie Hüsken (v.l.) durften mit der Leistung gegen Rhade zufrieden sein. Beide standen in der Lembecker Startelf. © Joachim Lücke
Fussball

So viel B-Elf steckte im SV Lembeck

Mit einem 7:0-Pflichtsieg beim SV Lembeck haben die Frauen des SSV Rhade am Donnerstagabend das Halbfinale des Kreispokals erreicht.

Kreispokal Frauen

SV Lembeck – SSV Rhade

0:7 (0:4)

Von der angekündigten B-Elf war auf Lembecker Seite nicht viel zu sehen. Sieben Spielerinnen der Gastgeber hatten auch am vergangenen Sonntag in der Startformation gestanden. Trainer Christoph Burdenski rotierte also und gab einigen Spielerinnen, die bislang weniger zum Zuge gekommen waren, Gelegenheit, sich zu zeigen. Doch das war‘s auch.

Ähnlich sah es bei den Gästen aus. Mit Kathrin van Kampen, Franziska Schonebeck, Helen Sagolla oder Eva Wewers saßen viele bewährte Kräfte zunächst auf der Bank. An der Überlegenheit des Westfalenligisten änderte das aber nichts.

Einziges Manko der Gäste: die Chancenverwertung. „Gefühlt hatten wir wohl an die 50 Chancen“, meinte SSV-Trainer Dirk Bessler nach der Partie. Er zollte den Gastgeberinnen allerdings auch Respekt: „Die haben das gut verteidigt, und wir haben uns vorm Tor nicht gut angestellt.“

Zu langsam agierten die Rhaderinnen in vielen Situationen, sodass die aufopferungsvoll kämpfende Lembecker Abwehr fast bei jedem Rhader Schuss noch ein Bein dazwischen bekam.

Trotzdem hieß es beim Seitenwechsel 4:0 für den Favoriten. Silvana Portius, ein Lembecker Eigentor und zweimal Demi Ehler sorgten für die erwartet klaren Verhältnisse.

Nach dem Seitenwechsel kamen dann bei Dauerregen noch drei weitere Treffer durch Maike Sicking, Franziska Schonebeck und abermals Ehler hinzu.

Wichtige Spiele am Sonntag

Ihren wichtigen Spielen am Sonntag könne beide Teams zuversichtlich entgegen sehen. Rhade empfängt in der Westfalenliga Kellerkind Donop-Voßheide, Lembeck reist zum Topspiel der Kreisliga A zum Risthaus Sportpark und spielt bei Rhade II.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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