Wulfens Tarik Yücel (l.) verletzte sich am Dienstag im Testspiel beim FC Marl. © Joachim Lücke
Fussball

So liefen die Testspiele am Dienstag

Die Leistung stimmte bei den Tests der beiden A-Ligisten TuS Gahlen und BW Wulfen am Dienstagabend. Im Mittelpunkt stand am Ende aber die Sorge um zwei Verletzte.

Testspiele Männer

Gahlen – SV Horst-Emscher 3:1

TuS-Trainer Thomas Grefen war nach dem Spiel gegen Horst-Emscher rundum zufrieden: „Vor allem in der zweiten Halbzeit haben wir ein sehr gutes Spiel gezeigt.“

Bis dahin hatte der TuS zunächst durch Fabrice Werner die 1:0-Pausenführung vorgelegt (20.), musste dann aber zehn Minuten nach dem Seitenwechsel zunächst den Ausgleich hinnehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gahlen schon einige Wechsel vorgenommen. Trotzdem litt der Spielfluss des TuS kein bisschen, und die beiden weiteren Treffer der Gastgeber durch Donovan Sadek (Foulelfmeter) und Orkan Güclü waren hochverdient.

FC Marl – BW Wulfen 3:2

Die Niederlage schmerzte Wulfens Trainer Daniel Schikora nicht. Viel mehr beschäftigten ihn am Dienstagabend die Verletzungen von Danny Lützner und Tarik Yücel.

Lützner hatte, kurz nachdem er nach schönem Solo das 1:0 für die Gäste erzielt hatte (17.) mit Schmerzen im Oberschenkel passen müssen. „Vermutlich eine Zerrung, da wollten wir kein Risiko eingehen“, sagte sein Trainer.

Schlimmer erwischte es Lützners Sturmpartner Tarik Yücel. Er knickte nach einer halben Stunde um und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. „Das sah nicht gut aus. Sein Ausfall wäre wirklich sehr schmerzlich für uns“, meinte Daniel Schikora.

Der räumte ein, dass sein Team in der ersten halben Stunde eigentlich „viel hinterhergelaufen“ sei. Trotzdem erhöhte Marvin Wloch nach Vorbereitung von Harun Arik noch auf 2:0 (19.), ehe Marl per Strafstoß in der 30. Minute zum Anschlusstreffer kam.

Ein Kopfballtreffer unmittelbar nach der Pause brachte den Ausgleich (46.), und der Ex-Hardter Ahmed Bakare erzielte kurz darauf den Siegtreffer für die Gastgeber (52.). Doch das Ergebnis war den Wulfenern wie gesagt eigentlich egal.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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