Als Innenverteidiger ist Lukas Steinrötter (l.) beim SV Schermbeck nicht unbedingt fürs Toreschießen zuständig. Dass er‘s kann, hat er Sonntag gezeigt.
Fussball

Schermbecks Lukas Steinrötter spricht über sein Traumtor von Aplerbeck

Schermbecks Innenverteidiger Lukas Steinrötter sorgte mit einem tollen Fallrückzieher im Oberliga-Spiel des SVS beim ASC Dortmund für die Wende.

Lukas Steinrötter hat den SV Schermbeck hat mit seinem außergewöhnlichen Treffer zum 1:2 gegen den ASC Dortmund wieder zurück ins Spiel gebracht. Im Interview spricht er über seinen Treffer und über die Auswirkungen des nicht mehr zu erwartenden 2:2-Unentschiedens.

Lukas Steinrötter, als Verteidiger ist es ja eigentlich nicht Ihre Aufgabe, Tore zu schießen. Können Sie sich noch an Ihren letzten Treffer erinnern?

Es kommt wirklich nicht oft vor, dass ich treffe. Ich glaube, es war irgendwann 2019 in einem Spiel bei Eintracht Rheine.

Wie kamen Sie auf die Idee, plötzlich zu einem Fallrückzieher anzusetzen?

Das war ein Blitzentscheidung! Ich habe den Ball hoch in der Luft gesehen und dann gedacht „Jetzt versuche ich es einfach“. Ich habe auch einen Augenblick gebraucht, bis ich überhaupt wusste, dass der Ball drin war. Es ist ja nicht so, dass ich im Training Fallrückzieher übe. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht erinnern, dass ich das überhaupt mal gemacht habe, und ich glaube auch nicht, dass das noch einmal passieren wird.

Mit diesem Treffer haben Sie für die Wende in dem Spiel gesorgt. Damit war in der Pause ja nicht unbedingt zu rechnen.

Die Stimmung in der Kabine war auch nicht gut. Wir haben in Unterzahl 0:2 zurückgelegen. Die Köpfe hingen doch schon nach unten, und alle dachten, dass wir wieder das Pech am Fuß haben. Es zeugt von der tollen Moral in der Mannschaft, dass wir doch noch einen Punkt geholt haben, und wir hätten sogar noch gewinnen können.

Hat das Spiel in Dortmund auch Auswirkungen auf die nächste Wochen?

Ich hoffe schon, denn wir haben gezeigt, was wir können. Wir gehen nun mit deutlich besserer Stimmung ins nächste Spiel, als wenn es die dritte Niederlage in Folge gegeben hätte. Gegen Finnentrop/Bamenohl wollen wir nun auch unbedingt den zweiten Sieg holen.

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