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RV Lippe-Bruch beendete den Dornröschenschlaf

Der RV Lippe-Bruch Gahlen hat den Dornröschenschlaf des Turniergeschehens auf seiner Anlage am Wochenende eindrucksvoll beendet.
Pferden und Reitern war am Wochenende gleichermaßen anzumerken, wie sehr sie sich über die Rückkehr ins Turniergeschehen freuten. © Ralf Pieper

Vor rund zehn Monaten gaben sich Reiterinnen und Reiter zuletzt ein sportliches Stelldichein beim Sommerturnier 2020 des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen.

Und so war es den Aktiven und vielen Zuschauern bei der diesjährigen Auflage sichtlich anzumerken, dass sie mit Freuden nach langer Pause endlich wieder bei einem Turnier auf der Anlage an der Nierleistraße zu Gast sein konnten.

Laura Bruns (23), Reiterin des RV Seydlitz Uedem, brachte es so auch auf den Punkt: „Schön, dass es wieder losgeht. Es bedeutet sehr viel, dass man zu Turnieren unterwegs sein und endlich wieder mit Pferden aktiv sein kann.“

RV Lippe-Bruch Gahlen, Sommerturnier 2021
Auch für die Zuschauer war das Sommerturnier ein lange entbehrter Genuss. © Ralf Pieper © Ralf Pieper

Auch Christiane Rittmann, Vorsitzende des rührigen Reitervereins, machte bei strahlendem Sonnenschein mit Blick auf weit über 800 Nennungen und viele Besucher aus ihrer Freude keinen Hehl: „Wenn man das sieht, sieht man, was gefehlt hat. Wir hatten den Turniertermin reserviert und haben dann nach Vorstandsbeschluss in vier Wochen alles geregelt, als Bruckhausen den Termin übernehmen wollte. Wir mussten ‚raus aus dem Dornröschenschlaf.“

In enger Abstimmung mit der Stadt Dorsten wurde die Veranstaltung wegen der coronabedingten Hygienevorschriften organisiert. Zuschauer und Aktive mussten sich registrieren, auf Pappbecher wurde aus Umweltgesichtspunkten verzichtet, da ein Geschirrspülmobil eingesetzt wurde.

Christiane Rittmann zog so auch ein positives Fazit: „Es war eine gelungene, schöne Veranstaltung. Helferinnen, Helfer und Sponsoren haben alle an einem Strang gezogen. Und die Reiterinnen und Reiter waren dankbar, endlich wieder ein Turnier unter einigermaßen normalen Bedingungen absolvieren zu können.“

Was die Aktiven auch mit guten Leistungen zu honorieren wussten. So konnte sich der ausrichtende RV Lippe-Bruch über den Sieg von Lokalmatadorin Leni-Sophie Gosmann mit ihrem Wallach „Velvet“ in einer A-Dressurprüfung freuen (Wertnote 8,2) die mit ihrem Hengst „Voodoo CR“ zudem Platz acht belegte (7,1). Hilde Kötter (RFV Wodan Damm) belegte mit „Kartos in dieser Prüfung Rang vier (7,5).

Auch Hannah Nele Alt vom RV Lippe-Bruch konnte mit ihrem Wallach „Dexter“ in einem Stilspringwettbewerb ohne erlaubte Zeit Platz eins belegen (7,7), Lievert Nachbarschulte kam mit der Stute „Chantara S“ in dieser Prüfung auf Rang sechs (6,7).

Eine Springprüfung Klasse A** konnte Patricia Berkel vom RFV Wodan Damm mit dem Wallach „Canaletto“ gewinnen (0,00 Strafpunkte/44,87 Sekunden).

Den vierten Platz in einer L-Springpferdeprüfung teilten sich Anna Simone Freitag (Gut Hohenkamp Turniersportclub) mit der Stute „Baloua du Rouet“ und JensHoffrogge (RV Lippe-Bruch) mit dem Wallach „Acajou H“ (beide 7,2). Platz vier schlug auch für Lokalmatadorin Lena Marie Rittmann in einer L-Dressurprüfung Trense mit Wallach „Fritz Fidelio von Fidermark“ zuBuche (7,2).

Fellini gewann die schwerste Prüfung

Die schwerste Dressurprüfung Klasse M gewann Julia Böhlhoff-Schenk mit „Fellini“ (7,5). Platz fünf ging in dieser Prüfung an Bianca Wolf (RSV Zur Linde) mit „Für Immer“ (6,8) und Platz 15 an Svenja Homber (ZRFV Dorsten) mit Rawiya“ (6,2).

Den Sieg im M-Springen mit Stechen holte sich Christina Konings (LRV Mülheim) mit Wallach „Conradi L“, die sich im Stechen gegen drei Mitkonkurrenten durchsetzte (0,00/46,70). Martin Sterzenbach (RV Lippe-Bruch) platzierte sich in dieser Prüfung mit „Orion ter Doorn“, „Cassin“ und „Idaho M“ und je zwei Abwürfen auf den Rängen acht, elf und zwölf. Benedikt Petersen (RV Lippe-Bruch) kam mit „Louisiana“ (zwei Abwürfe und ein Zeitfehler) auf Rang 14.

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