Franz Schmitz, Vorsitzender des BVH Tennis, freut sich, dass die Sanierungsarbeiten auf der Vereinsanlage zügig umgesetzt werden können. © Privat
Moderne Sportstätten 2022

NRW-Staatskanzlei hat keine Rose für Dorsten

Jeweils dienstags gibt die Staatskanzlei des Landes NRW bekannt, welche Projekte mit dem Programm „Moderne Sportstätten“ gefördert werden. Diese Woche war kein Dorstener Verein dabei.

Bislang haben der TV Rhade und der BVH Tennis einen positiven Bescheid aus Düsseldorf. 13 weitere Dorstener Clubs warten noch oder müssen ihren Antrag erst noch auf den Weg bringen. An diesem Dienstag hatte Staatssekretärin Andrea Milz erst einmal keinen weiteren Dorstener Club auf ihrer Verkündungsliste.

“Leider gab es gestern keine ,Rose‘ von der Staatskanzlei“, kommentierte Alexander Steffens, 2. Vorsitznder des Dorstener Stadtsportverbandes: „So ist leider weiter Geduld gefragt.“ Vom Referat für Förderprogramme des Landessportbundes (LSB) hatte Steffens vergangene Woche einen Hinweis erhalten, dass der LSB nach den bisherigen Erfahrungen die durchschnittliche Prüfungsdauer aktuell auf 15 bis 17 Wochen schätze.

Schnell ging es jedoch für den BVH Tennis nach dem positiven Bescheid aus Düsseldorf weiter. Nur eine Woche nach dem Förderbescheid der Staatskanzlei hat der Verein an diesem Dienstag auch schon den Zuwendungsbescheid von der NRW Bank erhalten. Und so rollte auch gleich der Bagger.

Franz Schmitz und Fredi Scholz waren treibende Kräfte

Unter den Augen des Vorsitzenden Franz Schmitz und des Geschäftsführers Fredi Scholz, die das Förderverfahren und die Vorhabenplanungen vorangetrieben hatten, begannen am Dienstagmorgen die Maßnahmen zur Sanierung der Zäune der BVH-Anlage. Zunächst rückte man dabei dem Erdwall zwischen den Parkplätzen und Platz 1 zu Leibe. In den nächsten Wochen sollen dann alle Maschendrahtzäune auf und um die Anlage erneuert und an einigen Stellen durch Stabgitterzäune ersetzt bzw. ergänzt werden.

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Sportredaktion
Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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