Der BMW 330i G20 des Teams FK Performance geht am Sonntag als Führender seiner Klasse in die Fortsetzung des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring. © Horst Lehr
Motorsport

Moritz Oberheim siegt beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Der Schermbecker Moritz Oberheim hat mit dem Team FK Performance beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einen Klassensieg gefeiert.

Der erste Renntag war am Samstag von Dauerregen geprägt. Nichts Ungewöhnliches in der Eifel, aber natürlich sorgte das für erschwerte Bedingungen. Der Schermbecker Moritz Oberheim hatte aber schon früher bewiesen, dass er mit nasser Strecke hervorragend klar kommt, und die 49. Auflage des 24-Stunden-Klassikers in der „Grünen Hölle“ der Nordschleife des Nürburgrings war da keine Ausnahme.

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Das 24-Stunden-Rennen 2021 am Nürburgring

Oberheim und sein Team FK Performance mussten sich allerdings noch gedulden. Denn am Abend entschied sich die Rennleitung, das Rennen wegen aufkommenden Nebels zu unterbrechen. Erst am Sonntagmorgen sollte die wilde Jagd fortgesetzt werden.

Oberheim und Co. hatten schon da gute Karten, ihre Klasse zu gewinnen. Denn bei Rennabbruch hatten sie eine Minute Vorsprung auf die Konkurrenz heraus gefahren. Wenn alles normal lief, ein gutes Polster. Doch was läuft am Nürburgring schon normal? Und dann noch beim 24-Stunden-Rennen, der härtesten Saisonprüfung für Mensch und Material. Der Sonntag musste es zeigen.

Führung zurückerkämpft

Um 12 Uhr wurde das Rennen dann neu gestartet. Das Team FK Performance fiel zwischenzeitlich auf den zweiten Rang seiner Klasse zurück, doch nachdem Moritz Oberheim das Cockpit wieder übernommen hatte, sorgte er mit schnellen Runden für den erneuten Führungswechsel. Am Ende brachten er und seine Teamkollegen ihren Vorsprung sicher ins Ziel und bejubelten ihren Erfolg ausgelassen in der Boxengasse.

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Andreas Leistner

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