Leichtathletik

Majtie Kolberg war ein guter Hase

In der Fabel mag der Hase gegen den Igel verlieren. Doch wenn es in der Leichtathletik darum geht, eine Norm zu knacken, dann wird er gebraucht. So wie Majtie Kolberg in Dortmund.
Majtie Kolberg (vorn) machte in Dortmund Tempo, damit andere die EM-Norm schafften. © Stephan Schuetze

Das Dortmunder Indoor-Meeting fand am vergangenen Sonntag unter außergewöhnlichen (Corona-) Bedingungen statt. Ausgewählte Athletinnen und Athleten nahmen die Chance, ihr Leistungsvermögen unter Wettkampfbedingungen zu überprüfen, aber natürlich gerne wahr. Dabei gestaltete sich die Anreise im Schneechaos häufig als nicht so einfach.

Die mehrfache Deutsche Jugendmeisterin Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler), die seit vier Jahren vom Dorstener Trainer Leo Monz-Dietz trainiert wird, sorgte im 1500-m-Lauf der Frauen als Tempo-Macherin auf dem ersten Kilometer für eine flotte „Pace“, sodass es drei Läuferinnen gelang, die DLV-Norm von 4:12,00 min für die Teilnahme an den Hallen-Europameisterschaften zu unterbieten, die im März im polnischen Torun stattfinden. Es gewann schließlich Caterina Granz (Berlin, 4:10,33 min) vor Katharina Trost (München, 4:10,56) und Elena Burkard (Nordschwarzwald, 4:11,11).

Kolberg startet nun in Gent

Majtie Kolberg wird am nächsten Samstag in Gent (Belgien) in ihrer Spezialdisziplin über 800 m antreten. Am 2. Februar hatte sie in Erfurt bei ihrem Saisoneinstieg mit 2:05,83 min eine neue Hallenbestmarke aufgestellt.

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