Fußball

Landesliga Staffel 4: Verein denkt über freiwilligen Rückzug nach

Unabhängig davon, ob die Saison weitergeht oder nicht: Für einen Landesliga-Konkurrenten von Herbern, Werne, Dorsten-Hardt und Haltern könnte der Abstieg bereits vor dem Saisonende feststehen.
Eine Castrop-Rauxeler Mannschaft hat die Lockdown-Zeit genutzt. © Volker Engel

Keinen Trainer, drei wichtige Spieler verloren und abgeschlagenes Schlusslicht: Bei Fußball-Landesligist SV Drensteinfurt läuft es aktuell weder auf noch neben dem Platz. Der Liga-Konkurrent des SV Herbern und Werner SC sowie des TuS Haltern am See und des SV Dorsten-Hardt hat einige offene Baustellen.

Der Trainer Oliver Logermann ist schon nicht mehr da und Torjäger Diogo Castro, Abwehrchef Christoph Lübke und Kapitän Daniel Ziegner verlassen die Drensteinfurter sicher nach der Saison. Dazu liegt die Mannschaft mit nur einem Punkt aus sieben Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.

Der Sportliche Leiter erwägt einen Neustart in der Bezirksliga

Sportlicht riecht es für den Landesliga-Aufsteiger also schon nach der Rückkehr in die Bezirksliga. Doch der Abstieg könnte bereits feststehen, bevor er möglicherweise sportlich besiegelt wäre.

„Fakt ist: Man muss abwägen, ob es Sinn macht, mit dem veränderten Kader in der Landesliga aufzulaufen. Es könnte beispielsweise auch Sinn machen, mit einem neuen Trainerduo und nach dem Kaderumbruch in der Bezirksliga neu zu starten“, sagte der Sportliche Leiter Jan Wiebusch den Westfälischen Nachrichten.

Eine Entscheidung werde verkündet, wenn er sich mit dem neuen Trainer abgesprochen habe. Immerhin: Gefunden sei der neue Coach schon, ein Vertrag sei aber noch nicht unterschrieben.

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