Corona

Kreis rudert zurück: Training ist zum Teil doch ohne Corona-Tests möglich

Einige Wochen durften Kinder wieder trainieren, dann kam die Corona-Notbremse. Der Kreis hatte daraufhin gesagt, dass das Training nur noch mit Corona-Tests möglich ist - jetzt rudert er zurück.
Corona-Schnelltests können in manchen Städten sogar schon im Drive-In gemacht werden. Zuletzt hatte der Kreis gesagt, dass Kinder sich vor ihrem Training testen lassen müssen. © picture alliance/dpa

Die neueste Auflage der Coronaschutzverordnung sorgt in Sportämtern, Stadtsportverbänden und Vereinen für Diskussionen. Konkret geht es um die Ausgestaltung der Corona-Bremse für den Breitensport. Nun gibt es noch mal eine Änderung.

Seit dem 8. März durften zwei Übungsleiter mit bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren im Freien trainieren. Wie zuletzt berichtet, sollte dies nach Maßgabe des Kreises Recklinghausen weiter möglich sein – wegen der hohen Zahl der Neuinfektionen allerdings nur nach aktuellen negativen Corona-Schnelltests in einer vom Kreis gelisteten Einrichtung. Darüber hatten die Sportämter ihre Vereine informiert.

Zehn Kinder dürfen ohne Corona-Tests gemeinsam trainieren

„Praktisch würde dies ein Sportverbot bedeuten“, sagt Andre Mölleken, Geschäftsführer des Stadtsportverbandes Marl. Tatsächlich ist schwer vorstellbar, dass ein Übungsleiter vor dem Training mit dem kompletten Team noch ein Testzentrum ansteuert. Wenn er dort überhaupt einen Termin dafür erhält.

Das Problem hat auch der Kreis erkannt: Nach Rücksprache mit dem Land greift eine zweite Option, die in der NRW-Coronaschutzverordnung angelegt ist: Mit maximal 10 Kindern (bis einschließlich 14) ist der Trainingsbetrieb auch ohne Schnelltest gestattet, lässt Lena Heimers von der Pressstelle des Kreises wissen.

Vereine, die ihren Nachwuchs schon in die Osterferien geschickt haben, können also neu planen.

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