Hans-Otto Matthey, Vorsitzender des FLVW Recklinghausen, hat sich zur 50-Prozent-Regelung geäußert. © Ralf Pieper
Fußball

Kreis äußert sich: Fußballer sollen sich auf keine lange Winterpause einstellen

Dass der FLVW angekündigt hat, im Dezember nicht mehr spielen zu wollen, überraschte den Verband des Kreis Recklinghausen nicht. Der Vorstand äußerte sich nun zur 50-Prozent-Regel.

Die Amateurfußballer haben jetzt Gewissheit und die Vereine im Kreis Planungssicherheit: Anfang der Woche hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) seine Vereine vorzeitig in die Winterpause geschickt und die ursprünglich nur für den Monat November geplante Saisonunterbrechung um einen Monat bis zum 31. Dezember verlängert. Die Entscheider aus dem Vorstand des Fußballausschusses im Kreis Recklinghausen bringt die längere Saisonunterbrechung aber nicht aus dem Konzept.

„Für den Dezember“, sagt der Kreisvorsitzende Hans-Otto Matthey, „hatten wir ohnehin keine große Hoffnung mehr, dass noch Spiele stattfinden können.“ Nach wie vor halten er und seine Mitstreiter im Ausschuss daran fest, die Saison in den Kreisligen möglichst zu 100 Prozent komplett über die Bühne zu bekommen.

Sobald es wieder möglich ist, soll gespielt werden

„Wir hatten geplant, den einen oder anderen Verein mit außergewöhnlich vielen Nachholspielen an dem Wochenende um den 20. Dezember vielleicht noch mal auf den Platz zu schicken, wenn es die Wetterlage zugelassen hätte“, sagt Matthey. Auf eine lange Winterpause solle sich aber nun kein Verein einstellen.

Sobald es wieder möglich ist, soll der Ball auch auf den Fußballplätzen im Kreis 27 des FLVW wieder rollen. Dazu muss aber vor allem das Wetter mitspielen.

„Wir wollen so früh wie möglich wieder mit dem Spielbetrieb starten“, sagt Matthey. Für die Klubs heißt das: Wenn die Corona-Verordnungen Kontaktsport im Freien wieder erlauben, dann sollten sie schleunigst auch wieder mit der Vorbereitung und dem Training beginnen. 14 Tage später wird der Kreis nämlich die ersten Pflichtspiele ansetzen.

„Diese zwei Wochen müssen die Vereine haben, um sich vorzubereiten“, sagt Matthey. Bis zum 20. Juni – so lange soll die Saison im Amateurfußball im kommenden Jahr dauern – will man dann zumindest die Hälfte aller Spiele in den einzelnen Ligen geschafft haben. Nur dann, erklärt der Kreisvorsitzende, könne die Spielzeit mit Auf- und Absteigern gewertet werden.

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