Silvana Portius (l.) spielte nur eine Halbzeit und hatte am Ende doch eine schier unglaubliche Torausbeute.
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Irrer Torrekord – Silvana Portius traf im Schnitt alle fünfeinhalb Minuten

Es könnte ein einmaliger Rekord sein, den Stürmerin Silvana Portius vom SSV Rhade im Kreispokalspiel bei Blau-Weiß Westfalia Langenbochum aufgestellt hat.

15:0 gewannen die Westfalenliga-Frauen des SSV Rhade am Mittwochabend ihr Kreispokalspiel beim Bezirksligisten Westfalia Langenbochum. Doch das Ergebnis war nicht das Außergewöhnliche an diesem Spiel.

Nach Toren Von Maike Sicking (8., 31., 40.) und Zoe Aßmann (9.) führte der SSV zur Pause 4:0, als Silvana Portius (Foto) eingewechselt wurde. „Und die“, so Trainer Dirk Bessler, „war on fire.“

Silvana Portius, SSV Rhade
Silvana Portius hatte im Spiel gegen Langenbochum keinen einzigen Fehlschuss. © Joachim Lücke © Joachim Lücke

Drei Minuten brauchte die Stürmerin bis zum ersten Tor (48.), doch es sollten noch sieben weitere folgen. In der 60., 63., 65., 68., 73., 78. und 83. Minute war Portius erfolgreich. Eine unglaubliche Ausbeute. Einziger, winziger Schönheitsfehler: In der 77. Minute schob sich Lia Karbe mit dem 11:0 dazwischen, sonst hätte Silvana Portius, die auch noch zwei Tore vorbereitete, ihre acht Treffer auch noch am Stück erzielt.

Ähnliches hat die Achtfach-Torschützin bislang noch nicht erlebt: „Es war wohl das erste Mal und auch der bislang höchste Sieg mit Rhade“, habe es ihr und ihren Mitspielerinnen in der Kabine geschwant. Auch die Quote sei einmalig gewesen: „Es war tatsächlich jeder Schuss drin.“ Dass Lia Karbe ihr die lupenreine Serie vermasselt habe, störte die 23-Jährige kein bisschen, und eine Erklärung für den besonderen Abend hatte sie auch: „Es war das erste Pflichtspiel der Saison. Da waren wir alle ein bisschen heiß. Und ich noch ein bisschen mehr, weil ich die erste Halbzeit lang nur zuschauen konnte.“

Janine Lohkamp (84.) und Heike Gosling (86.) schlossen den Rhader Torreigen ab.

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Andreas Leistner

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