Pauline Hirt und ihre Mitspielerinnen hoffen natürlich, dass sie an der heimischen Birkenallee um den Aufstieg in die 2. Bundesliga spielen können. © Ralf Pieper
Tennis

Finale dahoam oder ab auf die Autobahn? Der TC Deuten muss auf alles vorbereitet sein

Beim TC Deuten ist alles fürs „Finale dahoam“ gerichtet. Aber noch weiß niemand, ob die umfangreichen Vorbereitungen nicht für die Katz sind.

Am kommenden Sonntag steht dem TC Deuten der bisherige sportliche Höhepunkt der 41-jährigen Vereinsgeschichte ins Haus. Die 1. Damenmannschaft des Clubs von der Birkenallee spielt ab 11 Uhr um den Aufstieg in die 2. Tennis-Bundesliga. Ob das Spiel in Deuten stattfinden wird, steht aber erst am Samstagabend fest. Die Vorbereitungen laufen allerdings trotzdem auf Hochtouren.

Janowitz rechnet mit einem Heimspiel

„Für uns wäre es eine große Überraschung, wenn das Spiel nicht in Deuten stattfindet“, sagt Deutens Vorsitzender Jan-Henning Janowitz. Das Halbfinale bestreiten am Samstag Aachen und Mönchengladbach, Deuten ist für das Finale aufgrund des Rückzuges von Bredeney bereits qualifiziert. Aachen spielt zu Hause und ist vor allem aufgrund seiner starken internationalen Spielerinnen hoher Favorit.

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TC Deuten – Union Münster II

Deshalb bereitet sich Deuten in dieser Woche gewissenhaft auf das Endspiel um die Westdeutsche Meisterschaft vor. Die Gastronomie wurde von Anja und Jürgen Nabrotzki bereits reichhaltig bestückt, ab 12 Uhr wird der Grill angeschmissen. Sollte das Endspiel unerwartet doch in Mönchengladbach stattfinden, können die eingekauften Lebensmittel für andere Events eingefroren werden.

Neben Vertretern des Landessportbundes NRW haben sich für das Endspiel auch Präsidiums-Mitglieder aus den Tennis-Verbänden Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen angesagt. Geleitet wird das Spiel von einem Schiedsrichter mit der höchsten Qualifikation im Deutschen Tennis Bund: DTB-A-Lizenzinhaber Dietmar Stratmann aus Bottrop.

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Das Show-Match Maiß gegen Eifert

Die Deutener Damen sind seit Wochen heiß auf das große Spiel. Die Vorfreude übersteigt die Nervosität deutlich. Nachdem der Klassenerhalt frühzeitig und fulminant gesichert wurde, sehen Dinah Pfizenmaier & Co. das Spiel als Zugabe und einen sehr attraktiven Saisonabschluss. Ehrgeizig ist die Mannschaft aber natürlich trotzdem. Das erste Spiel in Aachen ging zwar 2:7 verloren, allerdings waren viele Matches sehr knapp. Zudem fehlte Dinah Pfizenmaier, die mit der U14 des Deutschen Tennis Bundes als Nationaltrainerin bei den Europameisterschaften war. „Wir haben definitiv Chancen. Wenn bei uns alles passt, können wir Sonntag in die 2. Bundesliga aufsteigen“, glaubt Pfizenmaier.

Einziger Wermutstropfen bei einem möglichen Heimspiel sind für den TC Deuten die gleichzeitigen Spielansetzungen im Westfälischen Tennisverband und im angrenzenden Tennisverband Niederrhein. Viele potenzielle Zuschauer sind am Sonntag selbst aktiv und können daher nicht dabei sein. „Im Mai haben wir gedacht, dass wir in diesem Jahr gar nicht spielen können. Dann haben wir eine bislang herausragende Saison mit dem ganzen Verein erlebt. Die gleichzeitigen Ansetzungen sind natürlich schade, aber wir werden uns nicht beschweren“, sagt Janowitz.

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