So wie hier von Gahlens Fabrice Werner (l.) wollen sich Aleks Gajewski (r.) und der FC Rot-Weiss Dorsten gegen Marl-Hamm nicht ausbremsen lassen. © Ralf Pieper
Fussball

FC RW Dorsten kann nicht auf Schalke bauen

Schafft der FC Rot-Weiss Dorsten am achten Spieltag den ersten Saisonsieg? Zumindest der FC Schalke 04 leistet dabei keine Unterstützung.

Der SC Marl-Hamm ist in der Kreisliga A 1 Recklinghausen verheißungsvoll in die Saison gestartet. Bis Ende September waren die „Löwen“ unbesiegt, hatten drei Siege und zwei Unentschieden auf dem Konto. Doch dann bekamen die Marler ihre Grenzen aufgezeigt.

Mit 0:8 gingen sie beim TuS Gahlen unter, und auch der nächste Titelaspirant TSV Raesfeld machte es vergangenen Sonntag bei den Marlern mit 5:1 deutlich. Trainer Henry Schoemaker hatte allerdings auch jeweils arge Personalprobleme. Das liegt nicht nur am Verletzungspech, sondern auch am FC Schalke 04. Denn auch nach dessen Abstieg in die 2. Liga hat der im Team der Hammer Löwen weiter so treue Fans, dass viele von ihnen lieber zum Heimspiel der Königsblauen fahren als selbst zu kicken.

Schalke spielte schon Freitagabend

Dem FC Rot-Weiss Dorsten, am Sonntag nächster Gegner der Hammer, nützt das allerdings nichts: Schalke musste schon am Freitag bei Hannover 96 antreten. Die S04-Fans im Marler Team dürften also am Sonntag mit von der Partie sein, und damit wird es für die Dorstener schwer.

„Wenn Marl-Hamm komplett ist, haben sie für mich eine der besten Offensiven der Liga“, weiß auch Dorstens Trainer Dirk Cholewinski um die Qualitäten des Gegners. Aber Bangemachen gilt nicht: „Die Hammer haben dafür hinten ihre Probleme und kassieren viele Gegentore.“

Cholewinski hat auf jeden Fall Hoffnung, dass es im achten Anlauf endlich mit dem ersten Dreier klappt: „Unser Kader hat sich wieder gefüllt. Ich werde wahrscheinlich sogar ein, zwei Leute an unsere Zweite abgeben können. Der Konkurrenzkampf hat sich auf jeden Fall belebt. Wenn wir jetzt noch unsere Fehler verringern, bin ich zuversichtlich, dass wir als Sieger vom Platz gehen können.“

Es wäre – den bisherigen Saisonverlauf betrachtet – ein außergewöhnliches Ergebnis an einem Spieltag, dessen außergewöhnlichstes Merkmal ansonsten ist, dass es kein einziges Derby gibt.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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