Fußball und Basketball

Dorstens Profis erlebten erfolgreiche Ostern

Sportlich verlief das Oster-Wochenende für die Profisportler aus Dorsten und Schermbeck sehr erfolgreich. Doch es gibt personelle und finanzielle Turbulenzen.
Jonas Erwig-Drüppel gehörte am Karsamstag nicht zum Aufgebot des Wuppertaler SV, als der in der Regionalliga einen 2:1-Sieg über Homberg feierte. © Classen

In der 2. Basketball-Bundesliga Pro A sind die Nürnberg Falcons kurz vor Saisonende offenbar auf den Geschmack gekommen: Mit dem 85:82 (48:45) bei den Römerstrom Gladiators Trier feierte das Team des Dorsteners Moritz Sanders den zweiten Auswärtssieg der Saison und zugleich den zweiten hintereinander.

Kegler und Pongo nicht mehr dabei

Dabei hatten die Franken unter der Woche zwei Abgänge zu verzeichnen gehabt. US-Flügelspieler Mario Kegler bat um vorzeitige Lösung seines Vertrags und reiste zurück in die Heimat, und der ungarische Nationalspieler Marcell Pongo schloss sich Erstligist Crailsheim an.

Trotzdem knüpften die Falcons an die letzten guten Leistungen an und feierten dank eines Dreiers von Philip Daubner kurz vor der Schlusssirene ihren nunmehr sechsten Saisonsieg. Moritz Sanders steuerte dazu elf Punkte, drei Rebounds und einen Assist bei.

Die Benefiz-Aktion des Nürnberger Fanclubs Noris Blockers Club, der für das Auswärtsspiel virtuelle Tickets verkauft hatte, erbrachte zudem eine Spendensumme von 3000 Euro.

In der 3. Fußball-Liga feierte unterdessen der MSV Duisburg beim SC Verl einen so nicht unbedingt erwarteten 2:1-Auswärtserfolg. Matchwinner für die Duisburger war Doppltorschütze Moritz Stoppelkamp (27., 78.). Gegen den kompakt und sicher stehenden MSV kam der Tabellenfünfte Verl zwischenzeitlich nur zum 1:1 durch Justin Eilers (55.).

Der Dorstener Joshua Bitter wurde in der Schlussphase der Partie eingewechselt (88.), Max Jansen gehörte erneut nicht zum Duisburger Aufgebot.

Duisburg verbesserte sich auf Rang zwölf, der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt aber weiterhin nur vier Zähler, da die Konkurrenz im Keller fast durchweg punktete.

Turbulenzen in Wuppertal

In der Regionalliga West verschaffte sich der Wuppertaler SV durch den 2:1-Heimsieg über den VfB Homberg dagegen mittlerweile ein Zehn-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge und dürfte damit wohl vorerst keine Sorgen mehr haben. Marco Königs (48.) und Joey Paul Müller (55.) drehten die Partie kurz nach der Pause, nachdem Homberg in Halbzeit eins durch Danny Rankl (21) in Führung gegangen war. Der Schermbecker Jonas Erwig-Drüppel gehörte am Samstag nicht zum Wuppertaler Aufgebot.

Unruhe gibt es beim WSV aktuell, weil Großsponsor Stölting Group ein Ende seines Engagements in den Raum gestellt hat. Das Unternehmen aus dem Gebäudereinigungs- und Sicherheits-Bereich hatte vom WSV erwartet, dass er der Stölting Group Aufträge in der Wuppertaler Wirtschaft vermittle. In dieser Beziehung sei aber vom Verein nichts zurück gekommen, erklärte Peter Neururer, der als Stölting-Unterhändler die Kontakte des Unternehmens in die Sportwelt intensivieren soll.

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