Tennis

„Abstiegs-Endspiel auf Augenhöhe“ endet 9:0 – Dorstener TC jubelt und wundert sich

Es sollte ein Kampf um jeden Ball werden zwischen zwei Teams, für die es um alles ging. Doch am Ende fegten die Herren 30 des Dorstener TC ihre Gäste aus Uhlenhorst mit 9:0 vom Platz.
Sami Reinwein vom Dorstener TC
Sami Reinwein gewann für die Herren 30 des Dorstener TC sein Einzel gegen den Uhlenhorster Jan Greve glatt in zwei Sätzen. © Joachim Lücke

Wer ein Endspiel 9:0 gewinnt, der darf rundum zufrieden sein. Das galt am Samstag auch für die Herren 30 des Dorstener TC. Nach dem unerwartet glatten Sieg über den Uhlenhorster HC Hamburg haben sie in der Bundesliga Nord nun sehr gute Aussichten auf den erneuten Klassenerhalt.

Marcel Schröder: „Es lief alles nach Plan“

„Besser ging‘s nicht. Es lief alles nach Plan“, fasste Mannschaftsführer Marcel Schröder das „Endspiel um den Klassenerhalt“ gegen die Norddeutschen zusammen. Allgemein war ein äußerst knappes Duell erwartet worden, doch schon die erste Einzelrunde verlief ganz nach dem Geschmack der Dorstener Gastgeber.

Stefan Galvani rang Uhlenhorsts Nummer 1, den Österreicher Peter Goldsteiner mit 6:3/2:6/10:8 nieder, Sami Reinwein ließ an Position 2 Jan Greve beim 6:1/6:2 keine Chance, und an 3 drehte Michel Meijer das Match gegen Simeon Ivanov nach verlorenem ersten Satz noch zu einem dramatischen 2:6/7:6/10:8.

Als Jake Mak (6:2/6:2), Tim van Terheijden (6:0/6:1) und Florian Stephan (6:4/6:2) glatt gewannen, stand der wichtige Sieg bereits fest, doch die Spannung und die Konzentration blieben hoch.

Doppel-Siege waren noch sehr wichtig

„Es ging darum, möglichst hoch zu gewinnen, um uns in der Tabelle weiter abzusichern“, erklärte Marcel Schröder, und deshalb waren die Doppel-Siege von Galvani/Stephan (6:4/6:4), Reinwein/van Terheijden (7:5/6:4) und Meijer/Mak (6:2/6:2) ebenfalls noch sehr wichtig.

Die Dorstener haben den Klassenerhalt nun selbst in der Hand. „Zwei knappe Niederlagen könnten jetzt schon reichen“, sagte Marcel Schröder. Doch natürlich soll zur Absicherung am besten noch ein Sieg her, der wohl am ehesten am letzten Spieltag am 9. Juli beim SV Reinickendorf in Berlin zu holen sein dürfte. Vorher treten die Dorstener am 2. Juli noch beim Tabellenzweiten TV Espelkamp-Mittwald an.

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