Ilias Essaoudi trainierte für eine Rückkehr in den Ring am kommenden Samstag. © Joachim Lücke
Kampfsport

Dorstener Ilias Essaoudi wollte zurück in den Ring

Die Corona-Pandemie hat dem Dorstener Ilias Essaoudi gleich auf mehreren Ebenen riesige Probleme beschert.

Als Betreiber der Kampfsportschule Team Assassin bedeuteten die beiden Lockdowns und die dadurch bedingten Schließungen erhebliche finanzielle Sorgen. Doch auch der Sportler Essaoudi war zur Untätigkeit verdammt.

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1. Dorstener Neujahrs Fight Night

Am kommenden Samstag wollte der 31-jährige Boxer nach einjähriger Wettkampfpause in den Ring zurückkehren. Zusammen mit dem Oberhausener ASK-Gym hatte Essaoudi eine kleine Fight Night organisiert. In der ASK-Arena sollten ausschließlich Profi-Kämpfer antreten. Die Lockdown-Regelungen für Vereins- und Breitensport hätten also nicht gegriffen.

Ab Dezember erarbeiteten die Organisatoren mit der Stadt Oberhausen zudem ein umfassendes Hygienekonzept. Zuschauer waren nicht zugelassen, die Veranstaltung sollte live im Internet gestreamt werden.

“Wir standen wöchentlich in Kontakt“

„Wir standen wöchentlich in Kontakt mit den Behörden“, berichtete Ilias Essaoudi. Doch dann kam mit dem Anstieg der Corona-Fallzahlen und der entsprechenden Verschärfung der Lockdown-Maßnahmen doch noch die Absage der Veranstaltung durch die Stadt Oberhausen. Ilias Essaoudi bleibt nichts übrig, als zu warten und weiterzutrainieren – für ein Comeback, das noch in den Sternen steht.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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