Endlich mal wieder eine gute Nachricht für Moritz Sanders und die Nürnberg Falcons. © imago images / Zink
Basketball

Dorstener darf nach zehn Niederlagen in Serie aufatmen

Zehn Niederlagen in Serie kassierten der Dorstener Moritz Sanders und die Nürnberg Falcons in der 2. Bundesliga Pro A. Trotzdem darf der Tabellenletzte jetzt aufatmen.

Die Barmer 2. Bundesliga hatte alle Vereine der Pro A und Pro B zum weiteren Ablauf der Saison befragt. Auf dieser Basis gab die Ligaleitung am Montagabend mehrere Beschlüsse bekannt.

Der wichtigste für die Nürnberg Falcons: In der Pro A und Pro B wird für die laufende Saison der Abstieg ausgesetzt. Das Team des Dorsteners Moritz Sanders ist aktuell Tabellenletzter der Pro A, hat seinen Platz dort nun aber auch in der kommenden Saison sicher.

„Das war schon eine schöne Nachricht“, freute sich denn auch Moritz Sanders im Gespräch mit unserer Redaktion. „In unserer Situation hatte man das natürlich immer im Hinterkopf: ,Es muss jetzt wieder klappen. Es muss jetzt wieder klappen.‘ “ Jetzt könne man aber wieder frei aufspielen.

„Es war ja schwierig, weil wir in solch einer Situation noch nie gewesen sind“, erklärte Sanders. Im vergangenen Sommer hatten die Nürnberger noch sportlich den Aufstieg in die Bundesliga geschafft, jetzt kassierten sie zehn Niederlagen in Serie.

Moritz Sanders‘ Team wurde mehrfach zurückgeworfen

„Die ersten fünf Spiele haben wir dabei ja noch aus einem vernünftigen Grund verloren“, wies Sanders auf die Corona-Probleme der Falcons hin. Nach mehreren Infektionen im Team hatte Nürnberg zunächst den gesamten Dezember pausiert. Als nach dem Wiedereinstieg deutlich wurde, dass nach wie vor konditionelle und gesundheitliche Probleme bestanden, unterbrachen die Falcons ihren Spielbetrieb erneut. Doch auch nach dem neuerlichen Wiedereinstieg hat die Mannschaft bislang nicht wieder zu Rhythmus und Normalform gefunden.

Moritz Sanders nennt den jetzigen Verzicht auf Absteiger „folgerichtig und sinnvoll. Es ist gut, dass die Wettbewerbsverzerrung damit aufhört“. Falcons-Trainer und -Geschäftsführer Ralph Junge stimmte bei der Vereinsbefragung für den Verzicht. Damit griff er aber die Linie auf, die er schon vor der Saison vertreten hatte. „Ralph hatte schon vor der Aufnahme des Spielbetriebs gesagt, dass man auf Absteiger verzichten und nächste Saison lieber mit 18 Mannschaften spielen sollte“, sagt Moritz Sanders. Der Hintergedanke: „Mehr Teams bedeuten mehr Spiele und Einnahmen, die die Clubs dringend benötigen.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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