Timo Ostdorf bekommt nach Noah Schulz noch eine weitere Verstärkung für das Oberliga-Team des TuS Haltern am See. © Jürgen Patzke (Archiv)
Fußball: Oberliga

Der zweite Neuzugang des TuS Haltern wurde in den Niederlanden ausgebildet

Der TuS Haltern hat erneut zugeschlagen und sich für die laufende Spielzeit verstärkt. Das verheißungsvolle Talent wurde in der Jugend eines niederländischen Zweitligisten ausgebildet.

Der TuS Haltern am See hat nach der Verpflichtung von Noah Schulz direkt den zweiten Transfer perfekt gemacht. Nachdem mit Schulz ein junger Verteidiger zu dem Oberligist gewechselt ist, kommt jetzt ein weiteres junges Talent – diesmal für die Offensive. Ausgebildet wurde er unter anderem bei einem niederländischen Zweitligisten.

„Wir sind froh, dass wir für einen möglichen Re-Start noch mal qualitativ nachlegen konnten“, sagt Timo Ostdorf, Trainer des TuS Haltern am See, über Kiyan Gilani. Der im offensiven Mittelfeldzentrum beheimatete 20-Jährige verstärkt die Halterner ab sofort.

Kiyan Gilani spielte mehrere Jahre für NEC Nijmegen

Sein neuer Trainer bezeichnet ihn als einen „jungen, qualitativ stark ausgebildeten“ Spieler. Gilani wurde ab 2015 in der Jugend der SG Wattenscheid ausgebildet, ehe er 2017 in die Jugend des niederländischen Zweitligisten NEC Nijmegen wechselte.

Dass er früh den Schritt ins Ausland gegangen ist, sei ihm heute anzumerken, so Ostdorf. „Er ist für sein Alter sehr reif“, sagt der TuS-Trainer. Die Gespräche mit Gilani seien sehr gut gewesen.

Im September des vergangenen Jahres entschied sich Gilani für eine Rückkehr nach Deutschland. Bei Westfalia Herne, das sich im Sommer mit Halterns Jan-Niklas Kaiser verstärkt, blieb er allerdings nur zwei Monate. Fünf Mal lief er in dieser Zeit für den Oberligisten auf, stand insgesamt 267 Minuten auf dem Platz.

Seit seiner Vertragsauflösung bei der Westfalia war der 20-Jährige vereinslos. In Zukunft wird er dann für den TuS Haltern am See auflaufen. Timo Ostdorf freut sich auf einen Spieler, der vor allem auch durch seine hohe Geschwindigkeit überzeuge.

„Er ist ein Junge, dem man ein bisschen den Spaß am Fußball zurückgeben muss.“ Der sei ihm in Herne zuletzt etwas abhanden gekommen. Ostdorf bezeichnet ihn als „Wohlfühlspieler“. Wenn es dem TuS gelingt, ihm den Spaß am Fußball zurückzugeben, „dann werden wir viel Freude an ihm haben“.

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Pascal Albert

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