Jubel nach dem Schlusspfiff: Die Frauen des SSV Rhade haben erstmals den Westfalenpokal gewonnen. © FLVW
Fußball

Der SSV Rhade ist Westfalenpokalsieger

Die Frauen des SSV Rhade haben Geschichte geschrieben: Mit einer bärenstarken Leistung bezwangen sie im Finale des Westfalenpokals SF Siegen mit 4:1 (3:0) und ziehen damit in den DFB-Pokal ein.

Westfalenpokal-Finale der Frauen

SF Siegen – SSV Rhade

1:4 (0:3)

Rhade machte die Ankündigung von Trainer Dirk Bessler wahr, setzte die Siegener Gastgeberinnen von Beginn an unter Druck und spielte sein Spiel. Das wurde schon früh belohnt: Nach einer Flanke von rechts markierte die mitaufgerückte Kathrin van Kampen in der vierten Minute das 1:0 für die Gäste.

Dem traumhaften Auftakt folgte eine nahezu perfekt erste Halbzeit. Silvana Portius setzte sich in der 14. Minute auf der linken Seite durch und bediente Frauke von der Aßen. Deren Schuss konnte Siegens Keeperin noch abwehren, doch der Ball landete direkt vor Portius‘ Füßen und die schoss aus kurzer Distanz das 2:0 (14.).

Von der Aßen hatte in der Folge eine weitere gute Chance, ihr Schuss von rechts strich aber knapp am langen Toreck vorbei (38.). Doch dann machte sie es besser. Über die etwas zu weit vor ihrem Tor stehende Keeperin der Gastgeber traf sie unmittelbar vor dem Pausenpfiff aus halbrechter Position von der Strafraumgrenze zum 3:0 (45.). In die Kabine gingen die Rhaderinnen fast ein wenig berauscht von der eigenen Leistung.

Siegen kam per Handelfmeter heran

Kurz nach dem Seitenwechsel hieß es dann kurz durchatmen. Ein Handelfmeter brachte Siegen auf 3:1 heran (54.). Doch die eingewechselte Heike Gossling stellte den alten Abstand nur vier Minuten später wieder her. Meike Sicking hatte sie bei einem Konter mustergültig bedient. Mit einer Doppelchance hätte Gossling (59.) und Kathrin van Kampen (60.) den Sack kurz darauf endgültig zumachen können. So musste der SSV bis zum Ende konzentriert bleiben, denn Siegen war trotz des klaren Rückstands weit davon entfernt, sich aufzugeben.

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Andreas Leistner

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