Helmut Rentmeister (r.) und der SV Lembeck freuten sich über den großen Andrang. Besonders die Felder der Kinder und Jugendlichen waren beim 45. Galgenberglauf bestens besetzt. © Joachim Lücke
Leichtathletik

Der Lembecker Galgenberglauf erlebte nach der Coronapause eine phänomenale Rückkehr

Strahlende Sonne und Rekordbeteiligung – die Macher des Lembecker Galgenberglaufs durften sich in der Entscheidung für den Lauf vollauf bestätigt fühlen.

Helmut Rentmeister bekam das Strahlen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Der Leiter der Leichtathletik-Abteilung des SV Lembeck durfte sich beim 45. Galgenberglauf am Sonntag über gewaltige Resonanz freuen. Die Entscheidung, den Lauf stattfinden zu lassen, hatte sich voll ausgezahlt.

„Wir hatten bei den Jugendlichen und Bambini so viele Teilnehmer wie noch nie“, berichtete Rentmeister. Über 40 Läufer hatte er jeweils auf die Strecke geschickt. Und der Strom der Lauflustigen riss auch bei den 5 und 10 Kilometern nicht ab.

„Alle sind so glücklich, dass sie endlich wieder gemeinsam laufen können, und das sagen sie uns auch“, erzählte der Lembecker Abteilungsleiter.

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45. Galgenberglauf des SV Lembeck

Das Wetter spielte den Veranstaltern natürlich zusätzlich in die Karten. Zu den vielen vorangemeldeten Läufern gesellten sich am Sonntag noch einmal viele, viele Kurzentschlossene hinzu.

Das sorgte für Gewusel an der Kuchen- und Brötchentheke, für lange Schlangen geparkter Autos und für Wartezeiten vorm Dixi-Klo. Doch es war ein fröhliches Treiben, das da rund um den Forsthof und dem Wanderparkplatz Napoleonsweg herrschte. Und ein gewohnt familiäres.

So erkundigte sich eine Mutter bei Helmut Rentmeister, wann denn die Siegerehrung für die Bambini stattfinde. Dass es noch ein wenig dauern würde, störte sie nicht – sie musste eh noch auf ein anderes Familienmitglied warten, das gerade die 5000 Meter lief.

Unter den Teilnehmern waren natürlich viele bekannte Gesichter. Die LG Dorsten oder der SV Schermbeck waren ebenso vertreten wie Läufer aus Lippramsdorf und Haltern, die die Strecken in der Hohen Mark ebenfalls für ihre Trainingsläufe nutzen und sich bestens auskennen. Es gab aber auch „Exoten“ wie die Kampfsportler des Wulfener Teams Assassin. Profiboxer und Gym-Betreiber Illias Essaoudi nutzte den Galgenberglauf zusammen mit einer Gruppe Vereinsmitglieder zu einer Konditionseinheit in der Natur. „Ist doch toll bei dem Wetter“, meinte Essaoudi, und mit dieser Meinung war er am Sonntag alles andere als alleine.

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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