195 neue Corona-Fälle meldet der Kreis Unna an diesem Montag. Der 7-Tage-Inzidenzwert erreichte ein neues Rekordhoch. © picture alliance/dpa
Fußball

Corona sucht den nächsten Dorstener Kreisligisten heim

Die Kreisliga A 1 Recklinghausen meldet den nächsten Coronafall. Ein anderer Verein wartet unterdessen noch immer auf ein Testergebnis für einen betroffenen Spieler.

Noch ist die Zahl der Spielabsagen in der Kreisliga A 1 Recklinghausen für diesen Sonntag überschaubar. Nur eine einzige Partie musste Staffelleiter Franz-Josef Humme bislang streichen.

Der FC Rot-Weiss Dorsten kann am Sonntag nicht gegen den TuS Sythen antreten. Die Freundin eines Spielers erhielt am Mittwoch ein positives Corona-Testergebnis. Am Dienstag war der Spieler noch beim Training der ersten Mannschaft gewesen. Er selbst ließ sich am Donnerstag testen, wartet aber noch auf das Ergebnis. Deshalb entschloss sich der FC-Vorstand, die Partie in Abstimmung mit dem Staffelleiter abzusagen.

“Leider war das ja nur eine Frage der Zeit. Bei so vielen Menschen im Verein“, meinte Vorsitzender Stefan Cremer am Freitag im Gespräch mit unserer Redaktion. Cremer hält es „für unumgänglich, die Saison zu unterbrechen.“ Dass an diesem Wochenende erst ein Spiel ausfallen soll, hält er für eine „Momentaufnahme. Schließlich stehen wir gerade erst am Anfang der Erkältungszeit.“ Und es könnte tatsächlich schon am Freitagmittag zumindest eine Partie dazu kommen.

Denn beim BVH Dorsten geht das Warten auf ein Coronatest-Ergebnis weiter. Auch hier war die Partnerin eines Spielers erkrankt, der daraufhin in häusliche Quarantäne ging und auf einen Testtermin wartete. Der fand inzwischen statt. Bis Freitagmorgen hatten Spieler und Verein aber noch immer keinen Bescheid.

„Wir haben uns mit Franz-Josef Humme abgestimmt“, sagte Vereinsvorsitzender Uli Canovi: „Beide wollen kein Risiko eingehen. Wenn bis Freitagmittag kein Ergebnis vorliegt, sagen wir auch die Partie am Sonntag beim SC Marl-Hamm ab.“

“Es ist ein Unding, dass er so lange warten musste“

Auch BVH-Trainer Arek Knura ist von der Situation natürlich nicht begeistert: „Wir haben nun 14 Tage nicht mehr trainiert. Es ist ein Unding, dass unser Spieler beim Roten Kreuz so lange auf einen Testtermin warten musste. Die anderen Akteure aus der Mannschaft haben die Tests beim Hausarzt gemacht und hatten zwei Tage später ein Ergebnis.“ Zur Gesamtlage hat Knura eine klare Meinung: „Ich glaube nicht, dass wir noch lange spielen.“

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Sport ist für den Wulfener nicht nur ein wichtiger Bestandteil seines Arbeitslebens. Seit 1993 schreibt er als Mitarbeiter der Dorstener Zeitung über das Sportgeschehen in der Lippestadt, seit 1999 ist er als Redakteur für den Lokalsport in der Lippestadt verantwortlich. Dabei fasziniert ihn besonders die Vielfalt der Dorstener Sportszene, die von Fußball bis Tanzen und von Basketball bis Kitesurfen reicht.
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Andreas Leistner

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