Fussball

Breite zahlt sich beim SV Dorsten-Hardt schon aus

Der SV Dorsten-Hardt hat sich für diese Saison einen großen Kader zusammengestellt. Vor dem Punktspiel gegen den SV Herbern wird klar, dass das eine sehr gute Idee war.
Sandro Poch (M.) ist angeschlagen. Trainer Marc Gebler hofft, dass er Sonntag spielen kann. © Ralf Pieper

Wenn Trainer Marc Gebler seine Liste fitter Spieler durchgeht, ist er sehr schnell fertig: „Ich komme auf 14 gesunde Leute, davon sind zwei Torhüter.“ Beim Dienstagstraining brach sich Philipp Risthaus zu allem Überfluss noch eine Rippe. Jannis Scheuch ist beruflich unterwegs. Nun hofft der Trainer, dass sich einige angeschlagene Spieler wie Sandro Poch, Tim Wellers oder Benedikt Jansen bis zum Sonntag noch einsatzfähig melden.

Auch wenn der SV Herbern nur einen Punkt auf dem Konto hat, warnt Marc Gebler vor Überheblichkeit: „Herbern hat erst zweimal gespielt und ein strammes Auftaktprogramm. Nach der Niederlage in Roxel hat der SV den Punkt mit einem 0:0 in Bockum-Hövel geholt. Das ist auch nicht selbstverständlich.“ Der 14. Platz sei auf jeden Fall sehr trügerisch.

Dennoch sieht er seine Mannschaft in der Pflicht, zumal die Hardter wieder zuhause antreten: „Vor heimischem Publikum wollen wir natürlich gewinnen, auch wenn es mit dem Glänzen am Sonntag nicht so einfach werden wird.“

Da die IG Bönen am Sonntag gegen den BSV Roxel spielt, ist für die Hardt am Sonntag sogar der Sprung an die Tabellenspitze möglich. Doch dafür müssen die Gebler-Kicker erst ihre Hausaufgaben erledigen.

  • Landesliga 4: SV Hardt – SV Herbern, So. 15 Uhr. Auto-Köpper-Sportpark, Storchsbaumstraße 59.

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