Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu hatte seine Spieler gewarnt, dass auf dem Naturrasen bei YEG Hassel keine Schönspielerei greifen wird, Ungehört. © Jens Lukas
Fußball

Westfalenliga: Rasen-Allergie kostet Wacker Obercastrop die Punkte

Am siebten Spieltag der Fußball-Westfalenliga hat Wacker Obercastrop die dritte Niederlage kassiert. Diese könnte man auf eine Rasen-Allergie zurückführen.

Die Westfalenliga-Fußballer des SV Wacker Obercastrop reagieren allergisch auf Naturrasen. Nach der Westfalenpokal-Niederlage in Langenholthausen zeigten sich die Kicker von Trainer Aytac Uzunoglu anfällig beim FC Iserlohn. Nun wirkten sie verschnupft beim 1:4 (0:1) auf dem Grün von YEG Hassel. Coach Uzunoglu war sauer: „Ich habe die Mannschaft gewarnt: Auf dem Untergrund ist mit Schönspielerei nichts zu gewinnen.“

Gastgeber zeigten Leidenschaft

Im Gegenteil. Hassel gab jetzt wohl den Startschuss im Abstiegskampf ab, sagte Uzunoglu: „Diese Aggressivität und Leidenschaft hätte ich mir von meinen Spielern gewünscht.“ Die Obercastroper benötigten eine halbe Stunde, um ins Spiel zu kommen. Da stand es schon 1:0 (22.) für Hassel. Die Wacker-Akteure hatten auf einen Pfiff des Schiedsrichters Armin Sieber gewartet, weil ein YEG-Spieler auf dem Boden lag. Dazu berichtete Uzunoglu: „Da waren wir mit deren Spieler fairer umgegangen als sie selbst. Die spielten weiter. „ So war auch Torwart Christopher Ebeling überrascht, als Mert Kilic abzog und der Ball abgefälscht im Netz einschlug.

Mengert versursacht Elfer

In der Halbzeitpause hatte Uzunoglu weitere mahnende Worte gefunden. Doch die verpufften quasi in der 51. Minute. Ein Elfmeter, von Christian Mengert verursacht, wurde von Emre Can zum 2:0 (51.) verwandelt. Auf der Gegenseite hatte Philip Wielsch eine gute Chance frei vor dem Torwart. Eine Ecke von Elvis Shala landete abgefälscht an der Latte. YEG traf noch zweimal (58./66.), Stefan Kitowski verkürzte auf 1:4 (73.), Yogan Cordero Astacio sah Gelb-Rot (86.).

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Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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