Wahrscheinlich seinen kompletten Kader kann der Westfalenligist Wacker Obercastrop am 13. Spieltag gegen den DSC Wanne aufbieten. © Jens Lukas
Fußball-Westfalenliga

Wacker Obercastrop setzt gegen DSC Wanne auf PCR-Tests

Nach vier Niederlagen in Serie möchte Westfalenligist Wacker Obercastrop im Derby gegen den DSC Wanne den Bock umstoßen. Die Wackeraner ordnen mit den neuen Corona-Regeln ihre Truppen.

Nach einem gelungenen Saisonstart und Platz eins vor dem vierten Spieltag machte den Westfalenliga-Fußballern des SV Wacker Obercastrop ein Durchhänger im Oktober und in den ersten beiden November-Wochen zu schaffen. Die Folge: der Absturz von Rang fünf auf Platz 13 durch vier Niederlagen in Serie. Die Wackeraner haben sich für das gefühlte Derby am Sonntag, 28. November, gegen den DSC Wanne (6.) vorgenommen, den Bock umzustoßen.

DSC Wanne hat sich nach oben gearbeitet

Die Gäste aus Herne waren zu Beginn der Spielzeit nicht so erfolgreich, wie sie es sich vorgestellt haben – hielten sich zumeist zwischen den Rängen sieben und elf auf. Zuletzt blieb das Team von DSC-Trainer Sebastian Westerhoff in vier von fünf Partien unbesiegt und setzte sich im oberen Tabellendrittel fest. In den Reihen des DSC stehen in Keeper Daniel Schultz und Chris Matuszak zwei Ex-Frohlinder, durch die zusätzliches Derby-Feuer in die Begegnung kommen könnte.

Wacker-Trainer Aytaç Uzunoglu berichtete vor dem Wochenende mit Blick auf sein Personal für das Duell: „Es werden vom Stammkader alle Mann dabei sein. Ich habe zwei Spieler, die nicht vollständig geimpft sind. Durch die Regel, dass PCR-Tests jetzt erlaubt sind, werden wir schauen, dass sie diesen Sonntag auch dabei sind.“

Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu geht davon aus, dass sein Team nach zwei Wochen Spielpause gut auf das Duell mit dem DSC Wanne vorbereitet ist. © Jens Lukas © Jens Lukas

Der DSC Wanne sei „ein Schwergewicht der Liga mit sehr hohen Ambitionen“, erklärt Aytaç Uzunoglu, „Ich denke aber, dass so ein Derby für uns genau zur richtigen Zeit kommt.“ Seine Spieler hätten ihm während den vergangenen zwei Wochen gezeigt, dass sie sowohl auf mentaler als auch spieltaktischer Ebene bereit seien, alle Ideen umzusetzen – und dabei absolute Leistungsbereitschaft zeigen. Uzunoglu: „Wir haben sehr fokussiert und konzentriert gearbeitet und sind bereit, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.“

Aytaç Uzunoglu hatte bereits vor der durch Totensonntag zweiwöchigen Spielpause gesagt: „Wir werden jetzt wieder alle Spieler zur Verfügung haben. Dann gibt es keine Gründe, die Niederlagen erklären könnten.“ Die mindestens sechs Trainingseinheiten zwischen der 0:3-Niederlage beim FC Brünninghausen und dem DSC-Spiel seien fast schon so etwas wie eine neue Saisonvorbereitung: „Das gibt jedem der Spieler die Möglichkeit, auf einen guten Stand zu kommen.“

Mit einer Sorge plagt sich Uzunoglu herum. Er meint: „Wir sind auf allen Positionen sehr gut besetzt. Allerdings fehlt uns in der Offensive ein Neuner-Typ. Jemand, der von unseren vielen Hereingaben eiskalt einige verwertet.“

Die Goalgetter Elvis Shala, Marc Schröter sowie Youngster Philip Wielsch bringen sich überwiegend spielerisch ein und halten sich nicht dauerhaft im Strafraum auf – wie es etwa Alexander Wagener (jetzt Sportlicher Leiter) in den Aufstiegsjahren tat. Aytac Uzunoglu erklärt: „Eigentlich wäre Marc Schröter solch ein Typ. Aber er lässt sich oft wie auch Elvis so weit zurückfallen, dass er fast als Spielmacher fungiert.“

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