Sascha Schröder (v.l.), Robin Franke, Marc Schröter und Elvis Shala bejubeln den 2:0-Sieg von Wacker Obercastrop in Hagen. Der SV Wacker war klar überlegen und kletterte auf Rang vier in der Tabelle. © Witte
Fußball-Westfalenliga

Wacker Obercastrop mischt bei Startrekord der „Newcomer“ munter mit

Vier Aufsteiger sorgen aktuell in der Westfalenliga für einen Startrekord. Mittendrin: der SV Wacker Obercastrop. Am Sonntag soll der gute Saisonstart der Überraschungs-Mannschaft fortgesetzt werden.

Im siebten Spiel der Fußball-Westfalenliga muss Aufsteiger SV Wacker Obercastrop zum zweiten Mal in Folge auswärts antreten. Nach dem 2:0-Sieg bei der Spvg Hagen, geht es am Sonntag, 18. Oktober, beim BSV Schüren weiter.

Das Spiel auf dem Kunstrasen an der Schürener Straße wird um 16 Uhr angepfiffen. Die Saison 2020/21 in der Westfalenliga wird derweil vielleicht mal als „Startrekord“ der Aufsteiger in die Annalen eingehen.

Enge Tabellensituation an der Spitze

Die ersten fünf Plätze in der Tabelle werden nach dem sechsten Spieltag von vier „Newcomern“ belegt. Wacker Obercastrop tummelt sich auf Rang vier mit der besten Defensive (nur ein Gegentor) mittendrin.

Auf die Defensivkünstler von Trainer Aytac Uzunoglu wartet in Dortmund-Schüren sicherlich wieder viel Arbeit. Obwohl die Dortmunder bei erst einem Sieg und einem Remis wohl unter ihren Möglichkeiten geblieben sind.

Da sieht es bei Wacker schon ganz anders aus. Die Obercastroper auf Platz vier stehend sind mit 13 Punkten gleichauf mit dem SC Neheim (3.), Borussia Dröschede (5.) und dem FC Brünninghausen (5.), der sogar torgleich (15:10) mit Dröschede daherkommt. Einen Zähler besser als das genannten Quartett ist der TuS Bövinghausen (2.) und an der Spitze „thront“ der SV Rot-Weiß Deuten. Übrigens auch ein Aufsteiger.

Der Fokus für die Wackeraner liegt indes erstmal auf Schüren. Erst dann wird der Blick auf die „Wochen der Wahrheit“ mit Punktspielen gegen alle drei Spitzenteams sowie Pokalspielen auf Kreis und Verbandsebene gerichtet.

Langzeitverletzte kehren zurück

So übermittelte Wacker-Trainer Aytac Uzunoglu am Freitag: „In Schüren treffen wir auf einen Gegner, der vom Kader her besser ist, als es die aktuelle Tabellensituation aussagt.“ Und weiter: „Da es erst der siebte Spieltag ist gehe ich davon aus, dass die sich noch verbessern werden.“

Und gegen das Überraschungs-Team Wacker, werden es die Gegner in Zukunft sicherlich noch konzentrierter angehen. Aber damit rechnet auch der Trainer. Der will, dass sich seine Mannschaft wie zuletzt in Hagen „als leidenschaftlich kämpfende und spielerische Einheit“ präsentieren soll. Der Coach gibt vor: „Wir dürfen keinen Zweikampf scheuen und müssen immer wieder durch schnelle Kombinationen im Angriff Nadelstiche setzen.“

Wie am Vorsonntag, als in Hagen urplötzlich in Bakir Basic ein neues Gesicht bei Wacker auftauchte. Der 17-jährige Neuzugang, der vorher erstmals beim 1:4 im Testspiel gegen die U19-Junioren des VFL Bochum auftauchte, wurde in der 67. Minute für Routinier Christian Mengert eingewechselt. Den Kader der Vorwoche werden die länger Verletzten Moritz Budde (Kapitän) und Serhat Can qualitativ weiter aufstocken.

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Sportredaktion Castrop-Rauxel
Geboren und wohnhaft in Castrop-Rauxel, bin ich über den Billardsport (Karambolage) als freier Mitarbeiter in der Castrop-Rauxeler Lokalredaktion angefangen. Da ich neben dem französischen Billard noch Fußball, Handball, Tischtennis und Tennis in Vereinen aktiv ausführte bot es sich förmlich an, darüber ebenfalls zu berichten.
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