Wacker-II-Trainer Christian Heyn schielt mit einem Auge Richtung Aufstieg. © Jens Lukas
Fußball-Kreisliga

Wacker II träumt vom Aufstieg: „Wenn man Erster ist, will man Erster bleiben“ (Mit Videos)

Das Spiel zwischen Wacker II und dem RSV Holthausen war ein absolutes Spitzenspiel. Mit dem Unentschieden verteidigte Wacker die Spitze und will dort nun bestenfalls bis zum Saisonende bleiben.

Erster gegen Zweiter, beide Mannschaften nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen – da erscheint das 2:2-Unentschieden zwischen Wacker Obercastrop II und dem RSV Holthausen beinahe wie die logische Konsequenz. Mit dem Punkt verteidigte Wacker nicht nur die Tabellenführung, sondern hielt einen direkten Konkurrenten weiterhin auf Abstand.

Erste Halbzeit verschlafen

Wacker-Trainer Christian Heyn hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn seine Mannschaft zur Pause bereits zurückgelegen hätte. Zu drückend agierten die Gäste, die sich zahlreiche Chancen herausspielten und zudem auch noch einen Strafstoß verschossen.

„Wir haben nicht ins Spiel gefunden, wirklich geschlafen und können froh sein, dass Holthausen die Effektivität vermissen lassen hat“, betonte der Trainer nach dem Spiel.

In der zweiten Halbzeit habe seine Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt und sei mutiger aufgetreten. Die Folge: Eine 2:0-Führung durch Standard-Tore von Kapitän David Queder und Torjäger Ken Schulz. „Danach haben wir allerdings etwas nachgelassen und das bestraft Holthausen natürlich. Hätten wir die Führung länger gehalten, wäre vielleicht mehr drin gewesen“, so Heyn.

Holthausen das „Non-Plus-Ultra“

Mit einem Doppelschlag in der 64. und 65. Spielminute egalisierte der Gast die Wacker-Führung jedoch umgehend. Mit der Punkteteilung war man bei Wacker schlussendlich allerdings zufrieden.

„Holthausen war spielerisch vor allem in der ersten Halbzeit wirklich besser. Ich glaube aber, dass es für die Gegner in den nächsten Spielen schwer wird, uns zu schlagen, wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen“, unterstrich David Queder, der Holthausen als den größten Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga A erachtet.

„Ich glaube, sie sind das Non-Plus-Ultra in dieser Liga. Aber wir wollen natürlich weiterhin oben mitspielen. Ob es dann zum Aufstieg reicht, werden wir sehen“, so Queder.

Nächstes Topspiel vor der Brust

Etwas forscher klang da schon sein Trainer. Angesichts der aktuellen Ausgangslage wolle man nach Möglichkeit die Tabellenführung bis zum Saisonende behalten. „Es ist eine gute Konstellation und wenn man einmal Erster ist, dann möchte man das auch bleiben. Wir müssen jeden Sonntag Gas geben, weil dich natürlich jeder von der Spitzenposition stoßen will. Man darf aber nicht nachlassen“, erklärt Heyn.

Doch nach dem Topspiel ist vor dem Topspiel. Mit dem RSV Holthausen war zwar nun der mutmaßlich ärgste Konkurrent zu Gast, doch am kommenden Wochenende wartet auf die Heyn-Elf mit dem SF Habinghorst/Dingen der aktuell Fünftplatzierte, ehe es eine Woche später am 25. Oktober gegen die DJK Falkenhorst Herne II, den derzeitigen Dritten, geht. Es stehen also bereits jetzt entscheidende Spiele auf dem Programm der Kreisliga B.

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