Herichenburgs Alexander Babbel trifft diesen Kopfball optimal, verfehlt aber dennoch das Tor von Westfalia Herne II. Foto: Klingsieck © Hermann Klingsieck
Fußball-Testspiel

TuS Henrichenburg zeigt Neuling Westfalia Herne II deutlich die Grenzen auf

Testspiele im Fußball sind, wie es der Name schon sagt, zum testen da. Da alle Teams aktuell in der Frühphase der Vorbereitung stecken, ist oft noch Luft nach oben. Die Trainer ziehen ihre Schlüsse daraus.

B-Kreisligist TuS Henrichenburg hatte einen in der Fußballszene völlig neues Gesicht zu Besuch: Westfalia Herne II. Die Herner wollen als Neueinsteiger möglichst schnell die Kreisliga C verlassen – der TuS Henrichenburg liebäugelt mit der Rückkehr in die Kreisliga A.

Henrichenburg dominiert Herne

Eine Mannschaft aus dem Nichts heraus aufzubauen, haben die Herner Trainer Sascha Padberg und Michael Springwald (ein in Castrop-Rauxel bestens bekannter Mann) zu ihrer Aufgabe gemacht. Bei der 1:4-Niederlage in Henrichenburg hinterließ Westfalia Herne II jedoch nicht den Eindruck totaler Stärke.

Besonders in der ersten Halbzeit dominierte allein der TuS Henrichenburg. Philipp Engel brachte den Gastgeber auch völlig verdient schon nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Nach einem feinen Pass in die rechte Strafraumhälfte war Leon Philipp völlig frei und schoss flach zum 2:0 (27.) ein.

Weiter ging es mit Einbahnstraßenfußball. Westfalia Herne II kam nur sehr selten zu Kontern, die Henrichenburgs Abwehr jedoch vor keine Probleme stellten. Rico Teusch erhöhte für den TuS sogar noch auf 3:0 (42.) bis zum Pausenpfiff.

Hernes Trainer Padberg nahm sich seine Jungs in der Halbzeit zur Brust: „Wenn Henrichenburg angreift seid ihr in völliger Aufruhr – ihr müsst näher an den Spielern dranbleiben.“ Wieder aufs Feld schickte Padberg seine Spieler mit: „Ein 0:3 ist genug, jetzt sind wir dran.“

Tatsächlich wurde das Spiel offener. Auch weil Henrichenburg offenbar nicht mehr in der Lage war, ebenso Gas zu geben wie in den ersten 45 Minuten. Westfalia Herne II kam durch einen Distanzschuss von Marcel Hubrig zum 1:3.

In Minute 75 hatte Schwerin-Heimkehrer Joel Krawietz das 4:1 auf dem Fuß. Er wollte es zu kunstvoll machen mit einem Heber – der genau in den Armen des Herner Torwarts landete. Letztlich gelang dem TuS noch das 4:1. Tobias Heupel setzte den Schlusspunkt.

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Freier Mitarbeiter
Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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