Beim an der Lambertstraße beheimateten TuS Henrichenburg wird derzeit die Zukunft geplant. © Jens Lukas
Fußball-Kreisliga B

TuS Henrichenburg: Nur eine der zwei Trainer-Fragen ist bereits beantwortet

Wer 20 Jahre in der Kreisliga A gespielt hat und dann in der Saison 2018/19 als Vorletzter abgestiegen ist. Der will schnell in die A-Liga zurück. Versuch eins klappte nicht - aktuell sieht beim TuS Henrichenburg vieles gut aus.

Der im Fußballkreis Recklinghausen spielende TuS Henrichenburg (12 Punkte) lag beim November-Lockdown nach sechs Spielen in einem Quartett mit Kültürspor Datteln (13 Punkte), SG Suderwich II (13) und GW Erkenschwick II (12) an der Tabellenspitze. Es schaut also gut aus, das Ziel „Aufstieg“ realisieren zu können.

Es gibt eine Tendenz, aber noch keine Entscheidung

Wie aber schaut es in der Trainerfrage für die nächste Saison aus? Alexander Schmottlach ist seit Sommer 2020 Trainer in Henrichenburg. Er konnte beim Anruf am dritten Januar-Sonntag zur Vertragsverlängerung nur sagen: „Der Vorstand und ich haben wegen der Corona-Einschränkungen noch nicht darüber geredet – wollen das in Kürze aber tun.“ Schmottlachs Tendenz lag bei „Weitermachen“.

Alexander Schmottlach ist seit Sommer 2020 Trainer der ersten Mannschaft des TuS Henrichenburg. © Volker Engel © Volker Engel

Also galt es, beim Vorsitzenden Christian Stackelbeck eine Wasserstands-Meldung einholen. Die Überraschung: „Ich habe mich eben für heute Nachmittag mit unserem Trainer zum Gespräch verabredet, um mit ihm die Zukunft zu bereden.“ Am frühen Sonntagabend gab es trotzdem keine hundertprozentige Gewissheit. „Die Tendenz auf beiden Seiten geht in Richtung weitere Zusammenarbeit. Alexander Schmottlach will aber noch mit der Mannschaft reden, um zu schauen, wie die Jungs darüber denken“, so Stackelbeck.

Beim TuS Henrichenburg II ist man da schon weiter: „Marius Biebler bleibt in der Saison 2021/22 unser Trainer“, so der Vorsitzende. Der Sportliche Leiter Andre Boschella kümmere sich um die Gespräche mit den Spielern. „Es sieht so aus, dass der Kader komplett zusammenbleibt. Im Sommer werden wir uns dann noch verstärken“, sagt Henrichenburgs Vorsitzender, der neben den bereits im Dezember gemeldeten Gökhan Sen (Firtinaspor Herne II) und Maurice Keusch (FC Castrop-Rauxel) keine weiteren Wintertransfers meldet.

Marius Biebler (l.), hier auf einem Archivbild, bleibt Trainer des TuS Henrichenburg II. © Volker Engel © Volker Engel

Mit der guten Chance, in die Kreisliga A aufsteigen zu können , geht Henrichenburgs Vorsitzender gelassen um: „Es wäre schön, wenn wir aufsteigen. Einen Zacken brechen wir uns aber nicht aus der Krone, wenn es nicht klappen solle. Zumal keiner weiß, wie und wann es beim Re-Start im Fußball überhaupt weitergeht. Ich denke nicht, dass wir vor Ostern wieder spielen dürfen.“

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Über 30 Jahre als Sportredakteur aktiv, bin ich nun im "Unruhestand" seit der Saison 2018/2019 als Freier Mitarbeiter für den Castroper Sport am Ball - eine neue, spannende Erfahrung. Meine journalistischen Fachgebiete sind alle Ballsportarten, die Leichtathletik und Golf. Mit den deutschen Spitzen-Fechtern war ich in den frühen 2000er-Jahren bei Welt- und Europameisterschaften in der "halben Welt" unterwegs.
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