Beim SuS Pöppinghausen schreibt man die nachträgliche Jubiläumsfeier noch nicht ab. © Volker Engel
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SuS Pöppinghausen steht in den Startlöchern für Jubiläumsfeier

Der SuS Pöppinghausen und sein Vorsitzender Torsten Leder geben nicht auf. Sollte es behördlich erlaubt sein, dann könnte man in kürzester Zeit die Feier zum 65. Geburtstag organisieren.

Geht da noch was ins Sachen Jubiläumsfeier des SuS Pöppinghausen? Durchaus möglich. Zwar mussten die Pöppinghausener die regulär für 2020 geplante Feier zum 65. Geburtstag wegen der Corona-Einschränkungen schon im Frühjahr des vergangenen Jahres streichen, doch in diesem Jahr stehen die Chancen schon etwas besser.

„Wir sind da ganz entspannt. Ende Juni wird sich der Vorstand treffen und sich austauschen. Mal schauen, wie dann die Situation ist. Sollten wir grünes Licht bekommen, um solch eine Feier auszurichten, schaffen wir das mit nur zwei bis drei Wochen Vorlauf. Wir haben die Feier ja schon komplett durchorganisiert“, erklärt der 1. Vorsitzende Torsten Leder.

Jubiläumsfeier kann mit kurzem Vorlauf organisiert werden

Und was ist, wenn solch eine Feier mit geschätzt 200 bis 300 Personen nicht stattfinden darf aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen? Kein Problem für Torsten Leder: „Dann weinen wir auch nicht, sondern feiern halt erst 2022. Der Ursprungstermin zum 65. Geburtstag ist ja sowieso schon längst vorbei und wahrscheinlich ist das auch etwas zu viel, wenn jetzt alles wieder von null auf hundert durchstartet.“

Der SuS Pöppinghausen wurde 1955 aus der Taufe gehoben, gefeiert werden sollte ursprünglich im Sommer 2020. „Geplant war ein größeres Sommerfest an einem Wochenende in Verbindung mit einer 800-Jahr-Feier zur Gründung des Ortsteils Pöppinghausen. Es sollte unter anderem einem Familientag mit vielen Attraktionen – speziell für Kinder – geben. Ein dorf-internes Kleinfeld-Turnier für alle ehemaligen Spieler der vergangenen Jahrzehnte war als weiterer Höhepunkte geplant“, so Leder.

Termin im August vor dem möglichen Saisonstart wäre ideal

Doch Torsten Leder ist nicht nur ziemlich entspannt, sondern auch ausgesprochen flexibel. Sollte noch für den Sommer eine Genehmigung erteilt werden, würde Leder die Zeit vor dem möglichen Saisonstart bevorzugen. „Mitte August wäre ideal. Andererseits könnte ich mir auch den November vorstellen. Das ist der Monat unserer Gründung, würde sich aber wahrscheinlich dann mit unserer Jahresabschlussfeier überschneiden“, so Leder.

Sollten Großveranstaltungen noch nicht möglich sein, schwebte Leder vor, das große Fest in mehrere kleinere Feste für unterschiedliche Personenkreise aufzuteilen. „Dann laden wir zum Beispiel an einem Abend die ehemaligen Spieler ein, ein anderer Abend steht unter einem anderen Motto. Das hätte den Vorteil“, so Leder, „dass man im kleineren Rahmen auch besser ins Gespräch kommt.“

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ein waschechter Dortmunder, Jahrgang 1957. Vor dem Journalismus lange Jahre Radprofi, danach fast 30 Jahre lang Redakteur bei Dortmunder Tageszeitungen, seit 2015 bei den Ruhr Nachrichten, natürlich im Sport.
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Peter Kehl
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